Die Zülpicher Straße in Köln (Foto: IMAGO / Future Image)

"Alle Wege führen nach Rom und irgendwann zurück nach Köln." – Wir haben uns die Fakten zu den Wegen und Straßen aus und in die Stadt genauer angeschaut. 

Im Überblick:

  • Köln hat unglaublich viele Straßen. Einige davon sind sehr lang und andere sehr kurz. 
  • Und ein echter Kölner kennt diese wie seine Westentasche. 
  • Die wichtigsten Fakten haben wir für euch knallhart analysiert. 

Fakten über Straßen 

Jeder kennt sie: Straßen. Und auch in Köln gibt es davon einige. Doch wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass Straße nicht gleich Straße ist. So gibt es in Köln Straßen, auf denen Autos ganz schnell fahren, Straßen, auf denen Autos gar nicht fahren dürfen und Straßen, die länger sind als ein Halbmarathon. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat ein paar überragende Fakten über die Straßen, die wir täglich passieren, gesammelt: 

Lange Straßen in Köln 

  • Legt man alle Straßen Kölns in eine Reihe, bekommt man eine Strecke, die bis nach Jerusalem reichen würde. 
  • Insgesamt 3.161 Kilometer Straße gibt es in Köln. 
  • Dabei ist die längste Straße, die Militärringstraße, sogar länger als die Halbmarathon-Distanz. 
  • Die kürzeste Straße ist mit mickrigen 16 Metern die Tipsgasse. 

Krasse Fakten zu Straßennamen 

  • Wer hätte gedacht, dass in Köln manche Straßennamen mehrfach vorkommen? Weißdornweg und Schulstraße ist also alles andere als unique. 
  • Rund 30 Prozent der Straßen und Plätze in Köln tragen Männernamen. Und nur 4 Prozent Frauennamen. 
  • Dieses Missverhältnis soll sich zukünftig ändern. Laut Ratsbeschluss sollen mehr Straßen und Plätze Frauennamen bekommen. 

Fahrradstraßen 

Trankgasse
Symbolbild: Fahrradstraße (Foto: IMAGO / Bernd Friedel)
  • Köln gilt nicht als Fahrradstadt, dennoch ist das Netz an Radwegen nicht so klein. 
  • Von Köln bis Wien würde die Gesamtstrecke reichen, wenn man sie aneinanderreihen würde. 
  • Von den 720 Kilometern Radweg verlaufen 630 Kilometer entlang von Straßen. 

Unser Fazit 

Was wäre Köln nur ohne seine Straßen? Gut, dass wir sie haben und auch clever, dass diese mehr oder weniger einzigartige Namen tragen. Wenn diese jetzt noch etwas weiblicher wären, bliebe nur noch der Zustand des Kölner Straßennetzes, über den man meckern könnte.