Der 1. FC Köln ist mit einem einstelligen Tabellenplatz genau auf Kurs, seine Saisonziele zu erreichen. Auch in diesem Jahr muss man sich - zumindest aktuell - keine Gedanken an den Abstiegskampf verschwenden. Das liegt vorallem am Trainer Steffen Baumgart. 

 

Das sagen die Zahlen: 

  • Der FC kommt über den langen Ball. Ganz egal ob aus dem Spiel oder von der Eckfahne.  
  • Die Anzahl der geschlagenen Ecken oder Flanken des Effzehs ist deutlich höher als der Schnitt der Bundesliga. 
  • Außerdem läuft die Mannschaft zweieinhalb Kilometer pro Spiel mehr als der Durchschnitt. 
  • Mit 55% Ballbesitz ist man auch hier besser als die meisten anderen Vereine. 

 Hintergrund: 

  • Spätestens mit dem Abgang des Topstürmers Anthony Modeste waren sich die Wettanbieter einig. Es werde schwierig für die Kölner, an die Leistungen der abgelaufenen Saison anzuknüpfen.  
  • Eine Hypothese, die sich bis heute nicht bewahrheitet hat.  
  • Aktuell hat man genauso viele Punkte, wie zur gleichen Zeit der letzten Saison. 

 Der „Difference Maker“: 

Zwar ist man wieder auf bestem Wege, sich europäische Plätze zu sichern und damit die Saisonziele zu übertreffen. Jedoch könnte das nicht das Limit sein. 

  • Trotz fehlendes Star-Ensembles halten die Kölner in den Statistiken mit den Bayern und Leipzigern mit. 
  • Beispielsweise wird man im Falle des Ballbesitzes nur von den oben genannten Vereinen übertroffen: Bayern München mit 62%, RB Leipzig mit 56%, Köln mit 55%. 
  • Mehr Laufmeter auf dem Platz hat nur der 1. FC Union Berlin gemacht.  

 Fazit: Für viele ist der „Höhenflug“ des Effzehs noch immer unbegreiflich. Der Faktor Steffen Baumgart hat jeden einzelnen Spieler besser gemacht. So wird mehr gelaufen und offensiver gespielt. So ist Baumgart weniger nur Taktiker, sondern noch viel mehr Motivator und Anheizer.   

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