Stadtbahn auf der Deutzer Brücke (Foto: Christoph Seelbach)

Die KVB-Fahrpläne in Köln bleiben vorerst reduziert aufgrund von Personalmangel. Doch Licht am Ende des Tunnels scheint sich anzudeuten.

Im Überblick:

  • Wegen Personalmangel wird der KVB-Fahrplan weiterhin eingeschränkt bleiben.
  • Vorerst keine klare Aussage zur Beendigung der Maßnahme.
  • Es besteht Hoffnung für eine Verbesserung ab Herbst, insbesondere für die Linie 5.

Personalengpass bremst KVB aus

Der Hintergrund für die derzeitige Situation liegt in einem anhaltenden Personalmangel bei der KVB. Ein Ende des reduzierten Bus- und Bahnangebots ist nicht klar definiert. Allerdings lässt die KVB-Chefin Stefanie Haaks durchblicken, dass Veränderungen im Herbst möglich sind, so Radio Köln. Dies könnte bedeuten, dass die Linie 5 wieder im Zehn-Minuten-Takt fährt.

Was steckt hinter der Verzögerung?

Der Weg zurück zum Normalbetrieb ist mit Herausforderungen verbunden, erklärt Haaks. Selbst wenn mehr Personal zur Verfügung steht, benötigt die Umstellung auf den Normalbetrieb eine sechswöchige Vorbereitungsphase. Hierbei sind Faktoren wie der Umlauf, die Fahrzeug- und Dienstplanung sowie die Genehmigung von Mitbestimmungsgremien ausschlaggebend.

KVB
Stadtbahn auf der Rheinuferstraße (Foto: Christoph Seelbach Kölner Verkehrs-Betriebe AG)

Zukunftsaussichten

  • Intensive Ausbildungen im Fahrdienst sind für die nächsten Monate geplant.
  • Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Normalität ist die Rückkehr zum Zehn-Minuten-Takt der Linie 5.
  • Haaks' Aussagen lassen hoffen, dass die volle Betriebskapazität der KVB irgendwann wieder erreicht wird.

Trotz der anhaltenden Herausforderungen sind die Aussagen von Stefanie Haaks ein Hoffnungsschimmer für alle Kölner*innen und die Zukunft der KVB.