Symbolbild: Schulkinder mit Schulranzen (Foto: IMAGO / Manngold)

Der Anmeldeprozess an Kölner Schulen ist vorbei. Nach vielen Beschwerden und Problemen ist hier das Fazit der Schulplatzvergabe.

Im Überblick:

  • Die Humboldt- und Georg-Büchner-Gymnasien führten die Anmeldungen an.
  • Schulen in schlechtem baulichem Zustand ziehen weniger Anmeldungen an.
  • Die Gesamtschulen verzeichneten über 700 Ablehnungen.

Schulbeliebtheit und ihre Gründe

Schulgröße und Standort beeinflussen die Anmeldezahlen. So führen das Humboldt- und Georg-Büchner-Gymnasium mit 191 bzw. 183 Anmeldungen die Liste an. Erstaunlich ist jedoch das vierzügige Kaiserin-Theophanu-Gymnasium in Kalk mit 178 Anmeldungen. Schulen wie das Deutzer Thusnelda-Gymnasium und das Innenstadtgymnasium Kreuzgasse, die unter Sanierungsproblemen leiden, zogen weniger Anmeldungen an, so der Kölner Stadt-Anzeiger.

Ablehnungsquoten: ein Überblick

  • Die Schulwahl für künftige Viertklässler*innen ist eine Herausforderung.
  • Die Kaiserin-Theophanu-Schule wies mit 58 Ablehnungen die höchste Quote auf (32,6 Prozent).
  • Auch das Albertus-Magnus-Gymnasium musste 29,3 Prozent der Anmeldungen ablehnen.
  • Über 20 Prozent Ablehnungsquoten gab es auch am Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium, Gymnasium Schaurtestraße und Dreikönigsgymnasium.
  • Vergleichsweise niedrig ist die Ablehnungsquote des Hildegard-von-Bingen Gymnasiums in Köln-Sülz mit 10,1 Prozent.


Kölner Schullandschaft in Zahlen:

  • Das Humboldt-Gymnasium verzeichnete mit 191 die meisten Anmeldungen.
  • Das Deutzer Thusnelda-Gymnasium und das Innenstadtgymnasium Kreuzgasse erhielten nur 61 bzw. 64 Anmeldungen.
  • An städtischen Gesamtschulen wurden mehr als 700 Kinder abgelehnt.
  • Die Willi-Brandt-Gesamtschule in Höhenhaus verweigerte fast der Hälfte der angemeldeten Kinder einen Platz.
  • Nur ein Drittel der Kölner Hauptschulplätze wird belegt.

30.5.2023