In Köln watscheln etliche Wildgänse um die Weiher und durch die Parks. Die Folge: Gänsekot, so weit das Auge reicht. Ein Ärgernis für Besucher*innen der Parks. Mit neuen Maßnahmen will die Stadt das Problem beheben.

Im Überblick:

  • Die Gänseplage in Köln nimmt verheerende Ausmaße an: Kölner Parks sind voll von Exkrementen von Wildgänsen.
  • Mit neuen Maßnahmen nimmt die Stadt das Problem in Angriff.
  • Durch das “Gelegemanagement“ soll die Fortpflanzung der Tiere eingedämmt werden.

Die Details:

Egal ob Kanada- oder Nilgänse: Die Kölner Parks sind voller Hinterlassenschaften der Vögel.

  • Dadurch, dass Wildgänse täglich bis zu einem Drittel ihres eigenen Körpergewichts verspeisen und das meiste davon wieder ausscheiden, erklärt sich die Ursache für das Ärgernis.
  • Insgesamt 1,4 Kilogramm Kot pro Tier am Tag liegen daher auf den Kölner Grünflächen.

Die Stadt reagiert nun mit neuen Maßnahmen, um das Ärgernis zu beheben.

Kanadagänse im Volksgarten, Köln.
(Foto: IMAGO / Panthermedia)

Das sind die Maßnahmen:

  • Mit dem sogenannten “Gelegemanagement“, das jetzt startet, soll der Gänsebestand eingedämmt werden. Konkret bedeutet das, dass in den Nestern der Gänse nur noch ein Ei liegen soll. Die anderen Eier werden entnommen.
  • Ob das Problem dadurch behoben werden kann, bleibt abzuwarten, denn: Ein Großteil der Gänse brüte anderorts, wie eine Sprecherin der Stadt Köln im Express erklärt.
  • Hauptverantwortlich für die Plage: Bürger*innen, die die Vögel widerrechtlich füttern.
  • Die Stadt setzt daher verstärkt auf das Ordnungsamt, das vermehrt kontrollieren soll, ob das Fütterungsverbot eingehalten werde. Wer gegen das Verbot verstößt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro.