Wie wäre die Ahrtal-Katastrophe ohne die vielen freiwilligen Helfer*innen verlaufen? Und wer sprichtheute noch über sie?

Im Überblick: 

  • Am Freitag, 18. November, liest die Autorin und Journalistin Sandra Fischer in Köln erstmals aus dem Buch „Wegen dir bin ich hier“ vor. 
  • Es geht um Markus Wipperfürth, Landwirt aus Pulheim, und die vielen anderen Freiwilligen, die im Ahrtal unermüdlich geholfen haben. 
  • Auch in Köln gab es eine große Bewegung, den Menschen im Krisengebiet zu helfen. 
  • Das multimediale Tagebuch „Wegen dir bin ich hier“ gibt ihnen eine Stimme. 

Details: 

  • Es ist keine „normale“ Lesung – denn der Pulheimer Markus Wipperfürth, wird dazu ausgewählte Filmausschnitte auf die Bühne bringen. 
  • In seinem Buch hat der Landwirt und Macher von Wippi-TV 180 Videos verewigt, die per QR-Code abrufbar sind. 
  • Wippi-TV folgen auf Facebook rund 470.000 Menschen. 
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Das Buch von Markus Wipperfürth: Wegen dir bin ich hier (Foto: Elke T.)

Hintergrund:  

  • Markus Wipperfürth war 2021 einer der ersten Spontanhelfer an der Ahr - mit seinem schwarzen Trecker (Kleiner Schwarzer). 
  • Schon vor seinem monatelangen Einsatz im Katastrophengebiet war er bekannt als „der Bauer, der immer die vielen Videos macht“. 
  • Seinen Live-Videos folgt eine sehr aktive Facebook-Community.  
  • Als die Flutkatastrophe ihren Lauf nimmt, nutzt er die Reichweite, um dringend benötigte Helfer und Hilfsgüter ins Ahrtal zu bringen.  
  • In der Zeit vom 16.-22. Juli 2021 steigt seine Beitragsreichweite rapide: Posts erreichen knapp 16 Millionen Aufrufe. 

 Mehr dazu: 

  • Der Veranstalter, die Kölner Stiftung Neuer Raum, erwartet viele Besucher*innen und eine sehr emotionale Diskussion. 
  • Das Event findet ab 17 Uhr statt am Offenen Bücherschrank auf dem Maternusplatz
  • AuchHelmar Hoffmann ist mit seinem Helfer-Song und dessen Botschaft" Wir halten zusammen!" dabei. 
  • Open Air & Eintritt frei! 

Fazit: Bücherschrankbauer Hans-Jürgen Greve (hat in Deutschland über 900 Bücherschränke ermöglicht) erwartet:   

  • „Die Realität, die wir hören und sehen werden, ist keine leichte Kost. Umso wichtiger, dass wir darüber sprechen und nichts vergessen.“ 

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