Im Kölner Stadionbad genießen Badegäste den Beginn der Freibad-Saison (Foto: IMAGO / Future Image)

Nur Hartgesottene denken derzeit an ein Bad im Freien. Ungeachtet der noch kühlen Temperaturen laufen die Vorbereitungen zur Saisoneröffnung auf Hochtouren.

Im Überblick:   

  • Kölns Freibad-Saison ist im vollen Gange.
  • Über die Öffnungszeiten informiert auch in diesem Jahr die sogenannte Freibad-Ampel. 
  • Erstmals dürfen Frauen ab diesem Jahr topless ins Wasser.

Spritzige Abkühlung: Die Freibad-Saison in Köln

Der Sommer in Köln lockt mit seinen Reizen: ob Biergarten, Eiscreme oder ein erfrischendes Bad in den lokalen Freibädern und Badeseen. In der aktuellen Saison sind die ersten Freibäder bereits seit Mai geöffnet, und die letzten werden zum Beginn der Sommerferien folgen.

Schwimmen Kinder
Macht besonders Spaß im Sommer: Schwimmen (Foto: Unsplash / Brian Matangelo)

Freibad-Ampel geht in die zehnte Saison 

In den vergangenen Jahren offenbar bewährt hat sich die sogenannte Freibad-Ampel. KölnBäder will auch in diesem Sommer an dem Konzept, wonach sich die Öffnungszeiten an den Wetterprognosen orientieren, festhalten. Welches Freibad gerade geöffnet hat, erfahren Badegäste auf der Homepage von KölnBäder.  

  • Mit der Freibad-Ampel ging es Anfang Mai los: Grün unterlegte Bäder sind dann geöffnet, rot gekennzeichnete geschlossen. 
  • Die Öffnungszeiten sind jeweils für die nächsten Tage einsehbar.  

 Das Konzept der Freibad-Ampel richtete KölnBäder bereits 2014 ein.  

Neuerung des Jahres: Oben-ohne-Schwimmen für Frauen 

Legten Frauen bislang in Kölns Freibädern nur auf den Liegewiesen ihre Tops ab, dürfen sie seit 1. April (kein Scherz!) blanken Busen auch im Wasser zeigen.  

Oben-Ohne-Schwimmen jetzt auch in Köln möglich?
Symbolbild: Bikini-Oberteil treibt auf der Wasseroberfläche (Foto: IMAGO / Steinach)

Ob Frauen von der neuen Lockerheit Gebrauch machen, bleibt abzuwarten. In einer Umfrage des Kölner Stadtanzeigers zeigten sich die Leser gespalten: 47,2 Prozent waren der Meinung, Frauen sollten ihr Oberteil anbehalten, 45,2 Prozent äußerten die Ansicht, der Wegfall des Verbots sei überfällig gewesen.