Geschichten, die man aus dem Samstagabend-TV-Programm kennt, sind manchmal doch nicht so unrealistisch, wie man denkt. Den Beweis liefert Steuerberaterin Bettina Kehren.

Im Überblick:

  • Eine Steuerberaterin findet ein Rezept und gründet daraufhin ein Bananenbrot Start-up.
  • In kürzester Zeit werden aus wenigen Bananenbroten 500 pro Woche.
  • Und ein Ende der Nachfrage scheint noch lange nicht in Sicht.

Kölner Steuerberaterin backt Bananenbrot

Manche Geschichten kommen einem vor wie ein schlechter Abklatsch von dem, was man als fiktive Verfilmung im TV sah. Die Story von "Mimilicious" erfüllt genau das!

Das Drehbuch

  • Eine etablierte Steuerberaterin mit 14 Angestellten hat Sehnsucht nach einer Veränderung.
  • Mit Mitte 40 entdeckt sie in einem alten amerikanischen Kochbuch das Rezept für Bananenkuchen.
  • Sie backt das Bananenbrot nach alter Rezeptur und verkauft es auf dem lokalen Wochenmarkt.
  • Die Leute lieben das Bananenbrot und so entschließt sich die Steuerberaterin dem Ganzen eine Chance zu geben und baut die heimische Waschküche in eine Backstube um.
  • Sie nutzt überreife Bananen, die als solche nicht mehr verkaufbar wären, spendet ihre Gewinne und am Ende landen ihre Produkte sogar in einer Supermarktkette.
  • Die Nachfrage wächst und so mietet sie eine Backstube an, um die Kapazitäten zu erhöhen.
  • Sie gründet eine gemeinnützige GmbH und spendet die Gewinne an gemeinnützige Organisationen.
  • Um die Kapazitäten weiter auszubauen, sucht sie weitere Angestellte, während sie weiter in ihrer Steuerberaterkanzlei arbeitet.

Mehr dazu

Rosamunde Pilcher ist sicherlich neidisch, über einen solch dramaturgisch passenden Verlauf. Für Bettina Kehren ist es Realität und irgendwo ein wahr gewordener Traum. Laut Kölner Stadt-Anzeiger ist die Bananenbrot GmbH für sie ein Herzensprojekt. Wir finden, die Idee super und drücken die Daumen, dass die gemeinnützige GmbH weiterhin erfolgreich ist und so eine Win-win-Konstellation für viele Menschen bleibt.