Die Entwicklung des Deutzer Hafens in Köln wird teurer als erwartet, doch die Verantwortlichen sind überzeugt von seinem enormen Mehrwert.

Im Überblick:

  • Kosten des Projekts steigen um 48 Millionen, von 333 auf 381 Millionen Euro.
  • Zukünftige Kapazität: 3.000 Wohnungen für 6.900 Menschen und Arbeitsmöglichkeiten für 6.000 Personen.
  • "Moderne Stadt"-Unternehmen realisiert dieses Mammutprojekt für die Stadt Köln und Stadtwerke.

Von Industriehafen zu urbanem Zentrum

Die Umwandlung des ehemaligen Industriehafens in ein modernes urbanes Zentrum wird als bedeutsame städtebauliche Maßnahme Kölns gesehen.

  • Trotz einer Kostensteigerung von 48 Millionen Euro bekräftigt Markus Greitemann, Kölns Baudezernent, gegenüber dem WDR, den extremen Mehrwert dieses Projekts für die Stadt.
  • Die Gesamtkosten liegen aktuell bei 381 Millionen Euro.
  • Auch wenn die Gesamteinnahmen konstant bei fast 290 Millionen Euro bleiben, sieht sich die Stadt aktuell mit einem Finanzierungsloch von fast 100 Millionen Euro konfrontiert.

Die Vision des Deutzer Hafens

Eric Diversy, Kommunikationschef des Unternehmens "Moderne Stadt", zeigt stolz die Ausblicke vom markanten Aurora-Gebäude. Er vergleicht das Projekt gerne mit der Hamburger Hafencity, obwohl diese natürlich im Umfang größer ist. Er betont das immense Potenzial des Deutzer Hafens.

Fazit:

Die Transformation des Deutzer Hafens in ein urbanes Zentrum unterstreicht Kölns Ambitionen für städtische Erneuerung, trotz signifikanter finanzieller Herausforderungen.

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