Final-Four-Spiel um den 3. Platz von THW Kiel vs Telekom Veszprem im Jahr 2022 (Foto: IMAGO / Sven Simon)

Nach Worten des EHF-Präsidenten Michael Wiederer gab Köln die perfekte Kulisse für die Endrunde der Champions League ab. Veränderungen sind daher unerwünscht.  

Im Überblick:

  • Die Finalrunde der Champions League könnte auch über 2026 hinaus in Köln stattfinden.  
  • EHF-Chef Michael Wiederer zeigt sich von der Partnerschaft mit Köln und der Lanxess-Arena begeistert.  
  • Sämtliche Partien des Final4-Turniers waren mit jeweils 20.000 Zuschauern restlos ausverkauft. 
  • Kölner Vereine schließen sich zusammen und investieren in Nachwuchsspieler.  

 



Vertrag mit Köln läuft 2026 aus  

Der SC Magdeburg hatte sich in einem Finalkrimi gerade die begehrte Trophäe gesichert, da plante der Boss der Europäischen Handball-Föderation (EHF), Michael Wiederer, bereits für die Zukunft. Am besten sollte sich gar nicht viel ändern. “Die Partnerschaft mit der Stadt und der Lanxess-Arena ist eine hervorragende”, sagte EHF-Boss. Er könne sich vorstellen, das Final4-Turnier der Champions League auch über das Ende des bis 2026 gültigen Vertrages in Köln auszutragen.   

  • “Die Leute kommen gerne hierher. Wir werden sie nicht ohne Not nach Island schicken”, zitiert die Süddeutsche Zeitung den europäischen Handball-Boss. 

Im Januar 2024 steht die EM an  

Bei den Kölner*innen kommt Handball offenbar gut an, sämtliche Partien der Champions-League-Endrunde in der Lanxess-Arena waren mit 20.000 Zuschauern restlos ausverkauft. Und das nächste Event lässt nicht lange auf sich warten: Die Handball-EM 2024 (10. bis 28. Januar) findet zwar nicht ausschließlich in der Domstadt statt, aber dafür sicherte sich die Lanxess-Arena die komplette Finalrunde des Turniers.   

  • Das deutsche Team trifft in der Vorrunde in Berlin und Düsseldorf auf Olympiasieger Frankreich, die Schweiz und Nordmazedonien. 

Köln rüstet im Handball auf  

Köln soll nach Vorstellung einer Handvoll Handball-Enthusiasten, so die Sportschau, den Sprung vom Zuschauer zum aktiven Mitgestalter im Profihandball schaffen. Einen Bundesligaverein sucht man derzeit noch vergebens in der Domstadt. Die drei Vereine MTV Köln 1850, Longerich SC und 1. FC Köln schlossen sich unlängst zusammen, um die Jugendspielgemeinschaft (JSG) Handball Köln ins Leben zu rufen. Das ausgegebene Ziel: Mit vereinten Kräften sollen die talentiertesten Nachwuchshandballer aus der Stadt gefördert werden.   

  • “Wir wollen in den nächsten Jahren etwas Großes aufbauen”, sagte der Sprecher des Nachwuchsprojekts, Eike Weinberg.  

 Und die handballbegeisterten Kölner*innen warten gespannt auf die Realisierung der Pläne.