Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) treten trotz der jüngsten Einstellungswelle auf der Stelle. Mit Blick auf die Rückkehr zum regulären Fahrplan ist die Personaldecke noch dünn, aber hoffnungsvolle Zeichen sind erkennbar.

Im Überblick:

  • Erhöhte Personalbeschaffung: 137 Fahrer*innen wurden seit Anfang 2023 eingestellt.
  • Linie 5: Ab September soll der reguläre 10-Minuten-Takt zurückkehren.
  • Aussicht: Eine Rückkehr zum normalen Betrieb könnte bis Ende 2023 möglich sein.

Personelle Herausforderung bei der KVB

Die KVB hat seit Beginn 2023 insgesamt 137 Fahrer*innen eingestellt, und viele befinden sich derzeit noch in der Ausbildung. Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben 60 von 1566 Vollzeitstellen im Fahrdienst unbesetzt, was etwa 3,8 Prozent entspricht. Aufgrund dieser angespannten Personaldecke können derzeit keine genauen Zeitpläne für die Rückkehr zum Normalbetrieb gegeben werden.

KVB Bauarbeiten entlang der Linie 18
KVB Haltestelle in Rodenkirchen (Foto: IMAGO)

Fortführung der Personaloffensive

Trotz der bestehenden Herausforderungen sind weitere positive Schritte zu verzeichnen. Bis Ende August erwarten die Kölner Verkehrs-Betriebe 69 zusätzliche Mitarbeitende im Fahrdienst, so der Kölner Stadt-Anzeiger. Ein Bewerbertag für potenzielle Busfahrer*innen, der für den 22. Juli geplant ist, soll weiteren Nachwuchs generieren.

Die Ziellinie im Blick

  • Das Unternehmen bemüht sich trotz des hohen Krankenstands von elf bis zwölf Prozent um die Wiederherstellung des Normalbetriebs.
  • Mit Blick auf umliegende Städte hat Köln eine höhere Krankenquote und mehr unbesetzte Stellen.
  • Die Rückkehr zum regulären Fahrplan bis Ende 2023 wird vom KVB-Aufsichtsrat erwartet und gefordert.