Hund Cici aus dem Tierheim Köln-Zollstock (Foto: IMAGO / Future Image)

Das Land NRW stellt Tierheimen finanzielle Unterstützung zur Seite, um den dramatisch gestiegenen Betriebskosten entgegenzuwirken. Wie das Konrad-Adenauer-Tierheim in Zollstock diese Hilfe nutzt, erfahrt ihr hier.

Im Überblick:

  • Die Tierheime in NRW sind in finanzieller Notlage durch explodierende Energie- und Betriebskosten.
  • Das Land NRW stellt Unterstützungsfonds mit 1,5 Millionen Euro bereit.
  • Das Zollstocker Tierheim erhält einen Zuschuss von 25.000 Euro.

Die Details:

Die finanzielle Lage der Tierheime hat sich verschärft, speziell durch die gestiegenen Energiekosten. Um diese Institutionen in der Krisensituation zu unterstützen, hat das Land NRW einen Unterstützungsfonds von 1,5 Millionen Euro eingerichtet.

Finanzielle Herausforderungen trotz Zuschuss

Trotz des Zuschusses bleiben finanzielle Sorgen bestehen.

  • Laut Anne-Katrin Kolditz, Vorsitzende des Tierschutzvereins, sind nicht nur die Energiekosten gestiegen, sondern auch die allgemeinen Kosten, Lohnkosten und vor allem die Tierarztkosten, so berichtet auch der Kölner Stadt-Anzeiger.
  • Zusätzlich belastet der neue Mindestlohn die Einrichtungen.

Das sagen die Zahlen:

  • 13 Tierheime in NRW haben bereits von der Landesförderung profitiert.
  • Die Kosten des Zollstocker Tierheims belaufen sich auf jährlich 1.2 bis 1.3 Millionen Euro.
  • Das Tierheim beherbergt aktuell mehr als 350 Tiere, darunter 120 Katzen, 65 Hunde und mehr als 150 Vögel, Nager und Wildtiere.

Fazit:

Die finanzielle Situation in den Tierheim bleibt angesichts gestiegener Kosten anspruchsvoll. Während die Spendenbereitschaft abgenommen hat, wächst die Anzahl der Tiere in den Tierheimen stetig, was die Finanzierung der Einrichtungen weiter erschwert. Die Unterstützung vom Land NRW ist ein entscheidender Schritt, die Tierheime auch in den aktuellen Zeiten am Leben zu erhalten.