Am Wochenende schlug der Kölner Zoll in einer großangelegten Nachtaktion zu, um Gastrobetriebe auf Mindestlohnverstöße, illegale Beschäftigung und Sozialleistungsbetrug zu untersuchen. Das kam dabei raus.

Im Überblick:

  • Der Zoll kontrollierte insgesamt 50 Gastrobetriebe und 186 Mitarbeiter*innen in und um Köln.
  • Unter den Verstößen waren Mindestlohnverletzungen, nicht vorgelegte Ausweispapiere und illegale Beschäftigungen.
  • Die Kontrollen dienten der Bekämpfung von Schwarzarbeit und dem Ziel, deren gesellschaftliche Akzeptanz zu verringern.

Die Details:

Der Zolleinsatz galt als Schwerpunktkontrolle der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und fand in verschiedenen Gebieten statt - von Köln selbst bis zu Orten wie Bonn, Siegburg und Leverkusen.

  • Durch diese Kontrollen, die eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen Schwarzarbeit darstellen, sollen die Betroffenen sensibilisiert und die gesellschaftliche Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung gesenkt werden.

Faire Arbeit, fairer Lohn

Die Beamt*innen setzten Schwerpunkte auf die Prüfung der Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, die Erfüllung von sozialversicherungsrechtlichen Pflichten und die Einhaltung der Mitführungs- und Vorlagepflichten von Ausweispapieren.

  • Illegale Beschäftigungen wurden ebenso geprüft.
  • Dabei geht es nicht nur um Regeltreue, sondern auch um die Förderung von Fairness und Rechtschaffenheit in der Gastronomiebranche.

Die erste Bilanz

  • In Köln wurden 12 Betriebe und 55 Personen kontrolliert.
  • Untersuchungen wurden insgesamt im Raum Köln, Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis, im Rheinisch-Bergischen Kreis, im Oberbergischen Kreis und in Leverkusen gemacht.
  • In dreizehn Fällen gab es Hinweise, dass den Beschäftigten nicht der Mindestlohn gezahlt wurde.
  • Mehr zu den Zahlen erfahrt ihr hier.

Fazit:

Die Ergebnisse durch den Kölner Zoll unterstreichen, dass Kontrollen im Hinblick auf Schwarzarbeit und Mindestlohnverstöße unerlässlich sind, um Rechtschaffenheit zu gewährleisten. Es bleibt zu hoffen, dass solche Aktionen dazu führen, dass alle Mitarbeiter*innen die faire Behandlung erhalten, die sie verdienen.