Die Polizei NRW erhält ein beeindruckendes Upgrade: Durch VR und haptisches Feedback soll die Einsatz-Trainingswelt realitätsgetreuer als je zuvor gestaltet werden.

Im Überblick:

  • NRW-Polizei setzt auf VR-Technologie für authentisches Training
  • Waffenrückstöße und Treffer werden durch Elektro-Impulse und Vibrationen spürbar
  • Einsätze an virtuellen Orten ermöglichen das Üben komplexer Szenarien

Virtuelle Realität trifft auf Polizeitraining

Mit dem europaweit eingesetzten VR-System "Shotpros" betritt die NRW-Polizei neues Trainingsgelände. In der virtuellen Realität können komplexe Szenarien schnell angepasst und aktuelle Ereignisse einfach eingepflegt werden. Das spannende dabei: selbst der Rückstoß einer Pistole oder ein Treffer am eigenen Körper kann durch Elektro-Impulse und Vibrationen simuliert werden.

Mehr als nur eine Spielerei

VR-Training geht über einfache Simulationen hinaus. Dank der neuen Technologie können die Beamt*innen in Umgebungen üben, die in der Realität für Polizeiübungen kaum zugänglich sind, etwa Schulen, Einkaufszentren oder Flughäfen. Darüber hinaus eröffnet der Einsatz von Avataren die Möglichkeit, Rollenspieler*innen wie Kinder, Personen mit Handicaps oder Hunde in die Übungen einzubinden.

Details aus dem virtuellen Training

  • Die VR-Darstellung soll fotorealistisch und ruckelfrei sein, um den Nutzer*innen ein möglichst reales Erlebnis zu bieten.
  • Waffenattrappen wie Pistolen, Maschinenpistolen und Taser werden genauso wie Handschellen oder Pfefferspray in der VR eingesetzt.
  • Die computergenerierten "Gegner" repräsentieren verschiedene Geschlechter und Ethnien.
  • Zukünftige Upgrades könnten "4D-Effekte" wie Wind, Regen, Hitze oder Geruch in die Simulation integrieren.

Bis Ende 2023 soll dieses futuristische Trainingssystem fertiggestellt sein. Spannende Zeiten liegen vor der NRW-Polizei und wir sind gespannt, welche positiven Auswirkungen diese technologischen Fortschritte auf unsere Sicherheit haben werden. (Mit Informationen der dpa)