Die Dirk Bach Bank zieht bald in die Roonstraße (Foto: IMAGO / Panama Pictures)

Die Diskussion um private Bänke auf dem Kölner Friedhof Melaten hat endlich ein Ende. Nach anfänglichen Bedenken hat die Stadt eine konstruktive Lösung gefunden. Welche Entscheidung getroffen wurde, erfahrt ihr hier.

Im Überblick:

  • Private Bänke dürfen unter bestimmten Bedingungen auf dem Friedhof Melaten bleiben.
  • Stadtverwaltung sucht nach Lösungen für gut erhaltene Bänke und setzt Gebühren fest.
  • Bürger*innen und die "Kölner Grün Stiftung" werden in den Entscheidungsprozess eingebunden.

Die Details zum Beschluss:

Die öffentliche Diskussion um die privaten Bänke auf dem Kölner Melaten-Friedhof, besonders um die pinke Bank am Grab des Comedians Dirk Bach, führte zu bundesweitem Aufsehen.

  • Nachdem private Bänke auf dem städtischen Friedhof Melaten durch Zettel der städtischen Friedhofsverwaltung in den Fokus gerückt waren, griff das Ratsbündnis aus Grünen, CDU und Volt ein.
  • Für verkehrssichere private Bänke sollen nun Einzelfalllösungen gefunden werden, wobei die Definition von "verkehrssicher" noch diskutiert wird.
  • Eine von fast 5000 Menschen unterzeichnete Petition beförderte die positive Entscheidungsfindung.
  • Marode Bänke werden wie geplant entfernt.

Der Weg zur Einigung

Die Stadtverwaltung will Kölner*innen informieren, wie sie eine private Bank aufstellen können und wie diese gespendet werden kann. Dabei wird auch die "Kölner Grün Stiftung" mit einbezogen. Zusätzlich soll die Stadtverwaltung vermehrt Sitzmöglichkeiten auf städtischen Friedhöfen bereitstellen. Für gut erhaltene Bänke wird eine jährliche Gebühr von 77,80 Euro fällig.

Fazit:

Der Melaten-Friedhof, die letzte Ruhestätte vieler prominenter Kölner*innen, hat nach den hitzigen Diskussionen um seine Bänke endlich ein scheinbares Happy End gefunden. Mit der getroffenen Regelung hofft die Stadt Köln, sowohl Angehörige als auch Besucher*innen zufriedenzustellen.