Die Kölner Zoobrücke bekommt ein neues Tempolimit. Ab dem 01. Oktober heißt es für alle: Tempo runter auf 50 km/h. Was ihr noch beachten müssen, lest ihr hier.

Im Überblick:

  • Kölner Zoobrücke führt ab 01. Oktober Tempo 50 ein.
  • Änderungen bei der Abtrennung zwischen Fahrrad- und Pkw-Streifen sind notwendig.
  • Stationäre Blitzer werden zum Start des neuen Tempolimits angepasst.

Sicherheit steht an erster Stelle

Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Zoobrücke wird aus sicherheitstechnischen Gründen geändert. Die Stadt Köln teilte bereits im August mit, dass die passiven Schutzeinrichtungen der Brücke, wie Geländer und Schutzplanken, veraltet sind. Vor allem die Abtrennungen zwischen den Fahrrad- und Pkw-Streifen sind nicht mehr zeitgemäß.

  • Die wadenhohen Bordsteine schützen Radfahrer*innen nicht ausreichend.
  • Aufgrund der bestehenden Sicherheitsmängel muss die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der gesamten Zoobrücke, zwischen Amsterdamer Straße und Kalk-Mülheimer Straße, in beiden Fahrtrichtungen auf 50 km/h reduziert werden.
  • Bis jetzt galt diese Regel nur für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen.

Neue Blitzer im Anmarsch

Das neue Tempolimit wird in der Nacht vom 30. September auf den 01. Oktober eingeführt. Gleichzeitig werden die festen Blitzer der Brücke entsprechend angepasst.

  • Doch passt auf: Neben den Geschwindigkeitsbeschränkungen wird es auch Hinweisschilder zu "Brückenschäden" geben.
  • Nach Abschluss der Maßnahmen kann die erlaubte Geschwindigkeit wieder auf 80 km/h angehoben werden.

Fazit:

Die Verkehrseinschränkungen während der Umbauphase auf der Zoobrücke lassen sich nicht vermeiden, denn die Sicherheit geht vor und die Schutzeinrichtungen sind essentiell sowohl für Autofahrer*innen als auch Radfahrenden. Die Umstellung des Tempolimits verdeutlicht die Wichtigkeit regelmäßiger Überprüfungen von Infrastrukturen.