Symbolbild: Stolpersteine erinnern an deportierte Juden, Sinti und Roma und weitere Opfer der NS-Zeit in Köln (Foto: IMAGO / Future Image)

Die Geschichte jüdischer Schüler*innen an Kölner Gymnasien wird in einer neuen Publikation detailliert beleuchtet. Das von Lehrer*innen und Schüler*innen verfasste Buch erzählt von Integration, Ausgrenzung und Verfolgung.

Im Überblick:

  • Die Publikation enthält Lebensgeschichten von 25 jüdischen Schüler*innen.
  • Es ist das Ergebnis intensiver Geschichtsprojekte und Zusammenarbeit zweier Kölner Schulen.
  • Das Kölnische Stadtmuseum und die Stadt Köln förderten das Projekt mit 5.000 Euro.

Engagierte Geschichtslektionen

Die Publikation entstand durch das Zusammenspiel von Lehrerinnen und Schülerinnen, die sich aktiv mit der Geschichte ihrer jüdischen Mitschülerinnen auseinandersetzen. Ein Drittel der Biografien beruht sogar auf den Erkenntnissen von Schülerinnen. So entsteht ein einzigartiger Blickwinkel auf die Erlebnisse der jüdischen Schüler*innen während der NS-Zeit. Das Projekt wurde durch das Förderprogramm Stadtgeschichte mit 5.000 Euro unterstützt.

Bedeutung der Zusammenarbeit

  • Die Zusammenarbeit der Königin-Luise-Schule und des Deutzer Gymnasiums Schaurtestraße mit dem Lern- und Gedenkort "Jawne" und dem NS-Dokumentationszentrum verdeutlicht, wie wichtig es ist, Geschichte lebendig und zugänglich zu machen.
  • Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für aktive Geschichtsarbeit und dient als Inspiration für andere Schulen.

Die Buchpräsentation findet am 6. Juni 2023 in der Königin-Luise-Schule statt.