Zum Start der Karnevalssession in Köln gibt's dieses Jahr neue Regeln im Bereich Mobilität: So bleibt ihr sicher auf E-Scootern und KVB-Rädern.

Im Überblick:

  • Vor jeder E-Scooter-Fahrt am 11.11. muss ein Alkohol-Test bestanden werden.
  • In Köln gelten ab heute besondere Regeln für das Abstellen von Leih-Fahrrädern und E-Scootern.
  • Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Feiernden und sollen Unfälle verhindern.

Reaktionstest als Sicherheitsmaßnahme

Das Mobilitätsunternehmen Bolt setzt am 11.11. einen innovativen Reaktionstest via Smartphone ein: Nutzer*innen müssen auf ein Helm-Symbol klicken, um ihre Fahrtüchtigkeit zu beweisen. Wer den Test nicht besteht, darf nicht fahren – eine kluge Maßnahme, um betrunkenes Scootern zu verhindern.

Sicherheit durch die KVB

Die KVB und die Stadt Köln nehmen die Sicherheit ernst: Zu den Höhepunkten der Karnevalssession werden in verschiedenen Stadtteilen Sperrzonen für KVB-Räder, E-Roller und andere Leihfahrzeuge eingerichtet. So soll das Verkehrschaos eingedämmt und die Sicherheit aller gewährleistet werden. Die Regelungen gelten bereits ab heute, den 10. November und den ganzen Tag am 11.11.

  • Besonders betroffen sind die Hotspots im Severinsviertel, der Altstadt, dem Kwartier Latäng (Zülpi, Uniwiesen und Barbarossaplatz) und rund um den Kölner Dom.
  • Wer in den Sperrzonen KVB-Räder oder E-Scooter abstellt, zahlt 20 Euro.
  • Für KVB-Rad-Nutzer*innen: In der App sind die Sonder-Sperrzonen auf einer Karte markiert. Zudem signalisiert das KVB-Rad durch das Lämpchen über dem Hinterrad, ob man sich in einer Sperrzone befindet.
  • Grünes Licht = Hier kann das Rad abgestellt werden.
  • Rotes Licht = Hier ist die Rückgabe nicht gestattet.

Fazit:

Die Sicherheitsmaßnahmen der Stadt Köln, der KVB und Bolt zum 11.11. zeigen, wie wichtig es ist, verantwortungsvoll mit den Herausforderungen großer öffentlicher Veranstaltungen umzugehen. Der Spaßfaktor muss dabei nicht beeinträchtig werden, wenn die Vorkehrungen frühzeitig geplant, umgesetzt und kommuniziert werden.