Die aktuelle Lage in Nahost betrifft auch die in Köln lebenden israelischen Reservist*innen. Die früheren Soldat*innen sind nun für die Kämpfe gegen die Terrormiliz Hamas einberufen worden. Doch inmitten der Angst steht die Kölner Synagogen-Gemeinde fest zusammen und stärkt sich gegenseitig den Rücken. Weitere Eindrücke erhaltet ihr hier.

Im Überblick:

  • Israel startet die größte Mobilisierungsaktion des Landes mit rund 300.000 Reservist*innen.
  • Auch einige in Köln lebende Reservist*innen brechen nach Israel auf.
  • Die Synagogen-Gemeinde Köln drückt ihre Sorge und Solidarität mit Israel aus.

Größte Mobilisierungsaktion Israels

Als Reaktion auf die Angriffe der Terrororganisation Hamas hat Israel etwa 300.000 Reservist*innen einberufen – darunter auch einige in Köln lebende Israelis.

  • Bettina Levy, Vorstandsmitglied der Synagogen-Gemeinde Köln, zeigt sich im Gespräch mit dem Kölner Stadtanzeiger beeindruckt vom Mut der Soldat*innen.
  • Sie betont, dass die Gebete der Gemeinde sie begleiten.

Herausforderungen und emotionale Last

Wie sich die Reise in ein Land gestaltet, das gleichzeitig von vielen verlassen wird, ist kaum greifbar. Doch mit genau dieser surrealen Situation sind die Reservist*innen konfrontiert, die aus dem Ausland vom Militär kontaktiert wurden. Um ihrer Pflicht nachzukommen, Teil der bevorstehenden Gegenoffensive Israels zu werden, nehmen einige sogar Linienflüge.

Kölner Gemeinde steht zusammen

Vier Tage nach dem Angriff der Hamas auf Israel zeigt sich die Kölner Gemeinde tief betroffen. Bettina Levy unterstreicht, wie erschütternd sie über das Ausmaß der Gewalt ist.

  • In Köln wird die Bedrohung "körperlich spürbar", die Polizei hat bereits mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen vor jüdischen Einrichtungen reagiert.
  • "Doch weder Trauer noch Angst werden das Geschehen in Israel bestimmen", so Levy im Kölner Stadtanzeiger.

Fazit:

Trotz der Trauer und des Schocks herrscht in der Kölner Synagogen-Gemeinde ein starker Zusammenhalt sowohl in der Unterstützung für Israel als auch untereinander. Wir wünschen allen Reservist*innen eine hoffentlich sichere Rückkehr.