Auf der Neusser Straße in Köln-Nippes sollen Autoparkplätze zugunsten von Radstellflächen wegfallen. Das Projekt soll nicht nur den Verkehrsfluss, sondern auch die Lebensqualität der Anwohnenden verbessern.

Im Überblick:

  • In Köln-Nippes sollen zehn Autoparkplätze für 30 neue Radstellplätze weichen.
  • Ziel ist die Verbesserung der Mobilität und Barrierefreiheit im Veedel.
  • Die Umsetzung basiert auf einem Bürgerantrag für mehr Gehwegfreiheit.

Parkplätze in Köln werden nach Bürgerwunsch umgebaut

Autoparkplätze müssen in Köln-Nippes Stellplätzen für Fahrräder weichen. Angestoßen durch einen Bürgerantrag aus 2020 ziele das Projekt auf eine barrierefreie und radfreundliche Gestaltung der Neusser Straße ab. Ursprünglich seien 18 Autoparkplätze vorgeschlagen worden, die für Fahrradstellplätze weichen sollten. Diese seien allerdings auf zehn realisierbare reduziert worden – so berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger".

  • Durch die Neugestaltung entstehen auf den bisherigen Parkstreifen 104 neue Fahrrad-Abstellplätze, wobei 74 Radparkplätze vom Gehweg verschwinden und auf die Parkfläche verlagert werden – insgesamt gewinnt Nippes also 30 neue Radstellplätze.
  • An mehreren Standorte sollen den Anwohnenden und Besucher*innen in Nippes mehr Raum und Sicherheit geboten werden.
  • Damit einhergehend soll der Sicherheitsabstand zu den Fahrradschutzstreifen verbessert werden.

Die konkreten Standorte in Köln-Nippes:

  • Juwelier Goldmund, Neusser Straße 186.
  • Rewe City, Neusser Straße 206.
  • Kodi-Haushaltsmarkt, Neusser Straße 224.
  • Bäckerei Kamps, Neusser Straße 232.
  • Boutique Limón/Deutsche Bank, Neusser Straße 251.
  • Mangal/frühere Metzgerei Stock, Neusser Straße 267/269.
  • Spielhalle/Rewe, Neusser Straße 292.
  • Martinizing-Wäscherei, Neusser Straße 296.
  • An Hausnummer 335 fallen zwei Pkw-Stellplätze weg.

Fazit:

In Köln-Nippes passiert ein kleines Wunder: Parkplätze für Autos weichen, während Fahrräder bald ihren Platz einnehmen. Gleichzeitig können sich Fußgänger*innen über mehr Platz zum Flanieren freuen – der Umsetzungszeitraum ist allerdings noch ungewiss.

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