Brings bei einem Konzert am Südstadion (Foto: IMAGO / Future Image)

Wie schaffen es eigentlich die kölschen Bands, ihre hunderten Auftritte an Karneval zu managen? Tatsächlich ist es ein wahrer Marathon, der hinter den Kulissen abläuft. Doch ein bestimmtes System hilft.

Im Überblick:

  • Der Literatenstammtisch Köln von 1961 e.V. organisiert die Buchungen für Kölner Karnevalssitzungen.
  • Drei Buchungsrunden pro Jahr stellen sicher, dass Bands und Künstler*innen rechtzeitig gebucht werden.
  • Dieses System bietet Planungssicherheit und vermeidet Terminkollisionen.

Buchungsrunden für kölsche Karnevalsbands

Ein ausgeklügeltes System steuert die Karnevalsbuchungen: Drei Termine werden jedes Jahr vom Literatenstammtisch Köln von 1961 e.V. festgelegt, um Künstler*innen für die übernächste Session zu buchen – das heißt: Die Buchungen für 2025 sind schon abgeschlossen.

  • Das Verfahren läuft so ab: An den jeweiligen Terminen besprechen die Mitglieder*innen des Stammtisches, welche Künstler*innen sie gerne für ihre Veranstaltungen buchen möchten – und wenden sich im Anschluss an die zuständigen Agenturen.
  • Am darauffolgenden Tag bekommen sie von den Künstleragenturen Bescheid, ob die gewünschten Künstler*innen verfügbar sind oder nicht.
  • Mike Schöninger, Literat der Nippeser Bürgerwehr, erklärt gegenüber "Verliebt in Köln", dass diese Buchungsrunden entscheidend seien, um die beliebten Auftritte der kölschen Bands zu sichern.

Finanzielle Sicherheit und Offenheit hinter der Planung

Sowohl die Veranstaltenden als auch die kölschen Bands erhalten durch die frühzeitigen Buchungen Planungssicherheit und sind nicht von Ticketverkäufen abhängig.

  • Schöninger betont, dass auch kleinere Karnevalsgesellschaft Chancen auf beliebte Bands wie Kasalla oder Brings hätten, wenn sie offen über ihre finanziellen Mittel sprechen würden.

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