Zwischen Venloer Straße und Subbelrather Straße (Foto:Imago)

Nicht nur ein Fernsehturm, sondern für Köln ein markantes Wahrzeichen. Welche Bedeutung hat er heute für uns und was plant die Stadt Köln in Zukunft?  

Im Überblick:

  • Mit seinen 266 Metern ist er der größte Fernsehturm in ganz NRW und steht seit 2022 unter Denkmalschutz.  
  • Seit über 20 Jahren ist er aber nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich.  
  • In den 90er Jahren musste die Aussichtsplattform und das Restaurant aus Brandschutzgründen schließen. Die Stadt Köln schmiedet seit einigen Jahren neue Pläne. 

Besitzer

Wie man unschwer am pinken Logo des Turms erkennen kann, lässt darauf schließen, dass die Deutsche Telekom der Besitzer ist. 2022 änderte sich das. 

  • Die Telekom gab 51 Prozent ihrer Anteile an zwei Unternehmen aus Kanada und den USA ab. 
  • Die Leitung bleibt dennoch weiterhin in den Händen des ursprünglichen Führungsteams.  

Technische Relevanz

Fernsehtürme hat man damals vor allem gebaut, um Fernsehen übertragen zu können. Durch die Höhe haben die Signale viele Häuser erreicht. 

  • Im oberen Geschoss befinden sich die technischen Anlagen. Damals war hier alles voll mit großen Technikschränken und vielen Mitarbeiter*innen die hier täglich arbeiteten.  
  • Heutzutage findet man einen nahezu leeren Raum vor, nicht weil keine Technik mehr gebraucht wird, sondern weil sie so wenig Platz einnimmt.  
  • Da der Funkturm viele Antennen hat, ist er dazu da, das Signal deutlich schneller an den Kunden zu bringen.  

Wie sieht es heute aus? 

Der Colonius ist zwar nicht mehr für jeden zugänglich, trotzdem müssen dort ab und zu Wartungsarbeiten an der Technik durchgeführt werden.  

  • Wer den Colonius betritt, macht eine Zeitreise in die 80er Jahre: Allein der Aufzug ist mittlerweile 40 Jahre alt, langsam gehen den Technikern hier die Ersatzteile aus.  
  • Im seit über 30 Jahren alten Restaurant sieht noch alles so aus wie damals: alter Boden, alte Teppiche und große Lüftungsschächte vor den großen Panoramafenstern. 

Pläne der Stadt Köln

"Wir haben großes Interesse daran, den Colonius als wichtiges Identifikationsbauwerk für Kölnerinnen und Kölner und Besucherinnen und Besucher wieder erlebbar zu machen“, laut GUT-Köln-Stadtrat Thore Zimmermann. 

  • Vorab sind Sanierungsmaßnahmen notwendig, die ziemlich kostspielig sind.  
  • Mit der neu erlangten Eintragung in die Denkmalliste, werden nun Fördergelder beantragt und damit steht einer Wiedereröffnung nichts mehr im Wege.  
  • Neben der Eröffnung des Restaurants, sollen auch größere Events in Betracht gezogen werden, so die Stadt Köln.