Nachdem die Furchtbar in Köln Ende Juli ihre Türen geschlossen hatte, steht nun ein neues Team für die Wiedereröffnung bereit. Die Traditionskneipe bekommt eine Frischzellenkur, bleibt ihrem Charakter jedoch treu. Die ersten kühlen Getränke werden ab diesem Wochenende serviert.

Im Überblick:

  • Sarah Ibimoroti und Florian Deubel übernehmen die Furchtbar.
  • Äußere Neuerungen: Tiefschwarze Fassade, neues Logo und Konzertplakate.
  • Öffnungszeiten: Täglich (außer montags) ab 18 Uhr, Wochenende bis 5 Uhr, unter der Woche bis 3 Uhr.

Neuer Wind in alten Mauern

Die Furchtbar, die Ende Juli geschlossen hat, öffnet dieses Wochenende unter neuer Leitung.

Florian Deubel, der bereits in Köln die Frieda Bar betreibt, und Sarah Ibimoroti stehen nun hinter dem Tresen der alteingesessenen Kölner Kneipe. Auch wenn das Innere ein neues Gesicht zeigt – inklusive tiefschwarzer Fassade, neuem Logo und Konzertplakaten von Größen wie David Bowie und Motörhead – bleibt der Geist der Furchtbar erhalten. Der bewährte Kickertisch, Dartscheibe und die beliebten Kneipenspiele wie "Schocken" sind nach wie vor präsent, um Stammgäste nicht zu vergraulen.

20 Jahre Furchtbar - Ein Rückblick

  • Die Furchtbar wurde zwei Jahrzehnte lang von Nada Abdin geleitet.
  • Deubel, ein langjähriger Stammgast, sieht in der Übernahme nicht nur eine Geschäftsmöglichkeit, sondern auch eine Herzensangelegenheit.
  • Er erzählt, dass er sich sofort bei Nada meldete, als er hörte, sie wolle die Kneipe abgeben.
  • Beiden war es wichtig, dass die Furchtbar ihren Charakter behält. "20 Jahre", sagt er ehrfürchtig gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger, "das muss beibehalten und gepflegt werden."

Neustart in bewegten Zeiten

Zu einer Zeit, in der viele Kneipen und Bars aufgrund von Corona ums Überleben kämpfen, ist die Wiederbelebung der Furchtbar ein Zeichen von Optimismus und Resilienz in der Kölner Gastroszene. Florian Deubel hat vor, die musikalische Bandbreite zu erweitern, wobei Rock, Punk und Metal dominieren werden. Aber vor allem hofft er, dass die Furchtbar wieder zu dem Nachtschuppen im Kwartier Latäng wird, den viele liebten und schätzten.