In Ehrenfeld blockieren parkende Autos oft den Gehweg. Die Anwohnenden klagen, der Raum für Fußgänger*innen schwindet. So sorgt die Politik für mehr Barrierefreiheit und Sicherheit.

Im Überblick:

  • Ehrenfelds Politik fordert konsequentes Vorgehen gegen Gehweg-Parker*innen.
  • Neue Maßnahmen umfassen strengere Kontrollen und Umwandlung von Kfz- zu Fahrradparkplätzen.
  • So soll mehr Freiheit und Sicherheit auf den Bürgersteigen gesichert werden.

Das ist der aktuelle Stand:

In Köln haben es Autos sowie Anwohnende in den zentralen Stadtteilen nicht immer leicht. Speziell in den Wohngebieten in Neuehrenfeld stellt der Umgang mit Autos eine Herausforderung dar. Die Parkplatzsituation ist typisch für das dichtbesiedelte Veedel: Begrenzt und oft überlastet. Daher parken viele ihre Autos auf den Fußgängerwegen.

  • Die Bezirksvertreter*innen reagieren auf die Beschwerden der Anwohnenden, der Raum für Fußgänger*innen würde durch parkende Autos auf Gehwegen schwinden, mit einer klaren Haltung:
  • Parken auf Gehwegen soll generell verboten sein und Ausnahmen nur durch besondere Kennzeichnung erlaubt sein.
  • Die Politiker*innen bekräftigen damit ihren Vorjahresbeschluss und setzen auf eine striktere Handhabung der Regeln, um die Sicherheit und Barrierefreiheit zu erhöhen.
Parkende Autos Köln-Ehrenfeld
Parkende Autos in Köln-Ehrenfeld (Foto: IMAGO / Manngold)

Das sind die Maßnahmen für mehr Bewegungsfreiheit:

In Zukunft soll das Ordnungsamtes in Ehrenfeld durch eine stärkere Präsenz und gezieltere Kontrollen das illegale Parken eindämmen. Außerdem werden einige Kfz-Parkplätze zu Fahrradparkplätzen umgestaltet.

  • Auf schmaleren Gehwege unter 2,50 Meter Breite ist Parken grundsätzlich untersagt.
  • Neben parkenden Autos sollen die Bürgersteige frei von Lastenrädern, E-Scootern, Fahrradständern, Mülltonnen und anderen Objekten gehalten werden.
  • In Zusammenarbeit mit den Fahrradbeauftragten der Stadt soll die Parksituation optimiert werden.

Fazit:

In Köln-Ehrenfeld setzen die zuständigen Behörden gezielte Maßnahmen um, um die Lebensqualität im Veedel zu verbessern und die Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Die Herausforderung, die durch parkende Autos auf Gehwegen entsteht, wird nun mit einem klaren Verbot und strengeren Kontrollen angegangen. Dies soll den Raum für Fußgänger*innen sichern und die Barrierefreiheit erhöhen.