Am Donnerstag, 1. Februar, plant Fridays For Future Köln, eine Demonstration gegen die AfD und die aktuelle Regierungspolitik durchzuführen. Mit einem Protestzug durch die Kölner Innenstadt wollen die Aktivist*innen ein deutliches Zeichen setzen.

Im Überblick:

  • Fridays For Future Köln organisiert eine Demonstration gegen die AfD und die Ampelregierung am 1. Februar.
  • Die Demonstration der Klimaaktivist*innen soll mit einem Sprechchor und Reden durch die Innenstadt ziehen und gegen 17:00 Uhr an der Deutzer Wert enden.
  • Anlass der Demo: Das aufgedeckte Treffen von Rechtsextremen, Neonazis sowie Mitglieder*innen der AfD und CDU.

Fridays For Future demonstriert gegen die AfD

Fridays For Future Köln (FFF) hat für Donnerstag, 1. Februar, zu einer Demonstration gegen die AfD aufgerufen. Die Demo soll um 15:30 Uhr auf der Komödienstraße in der Kölner Innenstadt starten und gegen 17:00 Uhr an der Deutzer Werft enden. Zum Abschluss der Veranstaltung sind Auftritte der Musikgruppen "Yu" und "Arkaden" geplant.

  • Anlass für die Demo ist ein im Januar aufgedecktes Treffen von Rechtsextremen, Neonazis sowie Mitglieder*innen der AfD und CDU
  • Die Enthüllungen von "Correctiv" zeigten Pläne auf, Millionen von Menschen mit Migrationsbiografie aus Deutschland zu vertreiben.
  • FFF mobilisiere mit anderen linken Gruppen für eine Prüfung zum Verbot der AfD. Die Partei sei antidemokratisch und müsse vom Verfassungsschutz auf Verfassungsfeindlichkeit hin überprüft werden – so berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger".

Aktivisten kritisieren Ampelregierung

FFF Köln kritisieren auch die Politik der Ampelregierung, bestehend aus SPD, Grüne und FDP – insbesondere in Bezug auf die jüngst veröffentlichte "Correctiv"-Recherche und dem wachsenden Wahlerfolg der AfD.

  • Der Vorwurf an die Regierung: Unzureichendes Engagement gegen Rechtsextremismus und mangelnde Klimagerechtigkeit.
  • Laut FFF leugne die AfD nicht nur den vom Menschen verursachten Klimawandel, sondern stelle sich auch gegen eine gerechte Klima- und Sozialpolitik.

Hintergrund: Recherche löst zahlreiche Proteste aus

Die vom Recherchezentrum "Correctiv" am 10. Januar veröffentlichte Recherche löste deutschlandweit Proteste aus. Schätzungen von Polizei und Veranstalter*innen zufolge beteiligten sich deutschlandweit über 1,5 Millionen Menschen an Protesten, allein in Köln waren es etwa 70.000, die sich am Sonntag, 21. Januar, zur Großdemonstration an der Deutzer Werft versammelten.

Fazit:

Die "Correctiv"-Enthüllungen und die damit einhergehende wachsende Besorgnis über die politischen Entwicklungen in Deutschland, haben zu einer landesweiten Welle von Demonstrationen gegen Rechts geführt. Und es sind weitere Proteste geplant – das ist ein wichtiges Zeichen.

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