45 Jahre Engagement,15 engagierte Frauen und bedingungslose Hilfe: Der Kölner Frauennotruf wird erneut für seinen beispiellosen Einsatz in der Frauenhilfe ausgezeichnet. Hier erfahrt ihr mehr über die Initiative.

Im Überblick:

  • Der Kölner Frauennotruf wurde mit dem Beginenpreis 2023 ausgezeichnet.
  • Seit 45 Jahren setzt sich der Verein für (sexuell) missbrauchte Frauen ein.
  • Ehrenamtlich engagieren sich aktuell 15 Frauen unterschiedlichen Alters und Berufsgruppen im Verein.

Engagiert für Frauenrechte seit 1978

Der "Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen – Frauen gegen Gewalt e.V." wurde 1978 gegründet und feiert dieses Jahr sein 45-jähriges Bestehen. Unterstützt von Aktivistinnen verschiedener Kölner Frauenprojekte, ist der Verein nicht nur der dienstälteste Frauennotruf Deutschlands, sondern auch eines der ältesten autonomen Kölner Frauenprojekte.

  • Hier arbeiten 15 Frauen im Alter von 27 bis 64 Jahren ehrenamtlich, geprägt von einer feministischen Grundhaltung und dem Wunsch, sich frauenpolitisch in Köln zu engagieren.
  • Beratung, Rechtsberatung, Präventionsarbeit oder Öffentlichkeitsarbeit – die Bandbreite ihres Engagements ist beeindruckend und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Der Beginenpreis und weitere Auszeichnungen

Der Beginen Köln e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, jährlich einen Verein auszuzeichnen, der sich in besonderer Weise für Frauen engagiert. Der Kölner Frauennotruf hat diesen Preis in diesem Jahr nicht zum ersten Mal erhalten.

  • Schon 2002 wurde ihre Arbeit durch diesen Preis gewürdigt.
  • 2006 wurde dem Verein der Ehrenamtspreis "NRW Engagiert" und 2008 der Ehrenamtspreis der Stadt Köln verliehen.
  • 2009 wurde der Notruf von der Neuwieder Johanna-Loewenherz-Stiftung ausgezeichnet.

Fazit:

Der Kölner Frauennotruf setzt sich seit fast einem halben Jahrhundert unermüdlich für Frauen ein und hat im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen erhalten, die ihre außergewöhnliche Arbeit honorieren. Die erneute Verleihung des Beginenpreises 2023 unterstreicht die Bedeutung ihres Engagements sowie die Relevanz ihrer Arbeit gegen physische Gewalt an Frauen.