Die Hohenzollernbrücke und der Kölner Dom am Abend (Foto: IMAGO / Panama Pictures)

Die Erweiterung der Hohenzollernbrücke soll neue Maßstäbe setzen: Kosten von 62,5 Millionen Euro, moderne Planung und Denkmalschutz müssen hier zusammenfinden. So geht es weiter.

Im Überblick:

  • Für 62,5 Millionen Euro soll die Hohenzollernbrücke eine Fuß- und Radlerbrücke bekommen.
  • Um Ressourcen zu sparen, ist eine Anlehnung an die bestehenden Bögen ausgeschlossen.
  • Die neue Brücke erfordert Gespräche um den Erhalt des Rheinpanoramas Kölns.

Hohenzollernbrücke soll ergänzt werden

Die Stadt Köln präsentiert einen neuen Entwurf für die südliche Erweiterung der Hohenzollernbrücke. Ein elf Meter breiter Pfad soll Fußgänger*innen und Radfahrer*innen mehr Raum schenken – so berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger".

  • Die Herausforderung: Die Konstruktion solle modern sein, sich aber gleichzeitig harmonisch in das Stadtbild und den Denkmalschutz einfügen.
  • Die Verwaltung setze auf einen schlanken, ressourcenschonenden Brückenüberbau – dieser verspreche deutliche Kosteneinsparungen.
  • Die Kosten sollen aktuell bei 62,5 Millionen Euro für die neue Brücke liegen.

Das Problem mit dem Denkmalschutz

Die Hohenzollernbrücke, die tatsächlich der Deutschen Bahn gehört, steht seit 1997 unter Denkmalschutz. Ihre Erweiterung betrifft nicht nur die Stadtgestaltung, sondern auch Kölns kulturelles Erbe. Die Stadtverwaltung habe laut "Kölner Stadt-Anzeiger" dafür Gespräche mit der Dombauhütte und Denkmalschutzbehörden aufgenommen.

  • Es steht eine "Kulturerbe-Verträglichkeitsprüfung für Weltkulturerbegüter" an, um das Rheinpanorama mit dem Kölner Dom zu bewahren.
  • Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" zufolge, könnte der Stadtrat am 21. März 2024 über die weitere Planung der Hohenzollernbrücke beraten und abstimmen.
  • 2026 könnte der endgültige Baubeschluss fallen, Planungsbeginn war bereits 2020.

Fazit:

Die Stadt Köln soll ein weiteres Großbauprojekt dazubekommen: Auf Oper, Römisch-Germanisches Museum und Ebertplatz folgt nun die Hohenzollernbrücke. Ein neuer Weg für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen klingt zunächst nach einem sinnvollen Plan – solange die Kosten wie bei anderen Kölner Bauprojekten nicht explodieren und der Blick auf unser geliebtes Rheinpanaroma ebenso schön bleibt, sind wir zufrieden.

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