Ufuk Varol, Alexander Graf Lambsdorff, Nalan Sipar, Fritz Schramma und Louis Klamroth bei hart aber fair (Foto: IMAGO / Future Image)

Die Präsidentschaftswahl in der Türkei und ihre Auswirkungen waren Thema bei der Sendung "Hart aber Fair". Das sagt Fritz Schramma, der ehemalige Oberbürgermeister von Köln, dazu.

Im Überblick:

  • Keine absolute Mehrheit bei türkischer Präsidentschaftswahl.
  • Diskussion über Wahl und Ergebnisse bei "Hart aber Fair".
  • Schramma betont Bedeutung der Moschee für die Kölner Bevölkerung.

Keine absolute Mehrheit

Bei der Präsidentschaftswahl in der Türkei erreichte kein Kandidat die absolute Mehrheit:

  • Präsident Recep Tayyip Erdogan erhielt 49,5 Prozent der Stimmen, während sein Konkurrent Kemal Kilicdaroglu 44,9 Prozent erreichte.
  • Deshalb wird am 28. Mai eine Stichwahl stattfinden.

Die Gäste der Sendung "Hart aber Fair" am 15.05. diskutierten über die Wahl und deren Auswirkungen.

Bedeutung der Moschee für Köln

Fritz Schramma, ehemaliger Oberbürgermeister von Köln, verteidigte den Bau der Kölner Moschee, der von der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) durchgeführt wurde. Er betonte, dass die Moschee auch noch stehen werde, wenn Erdogan nicht mehr an der Macht sei. Schramma warb für Verständnis und betonte die Wichtigkeit des Dialogs zwischen den Kulturen.

Die Diskussion bei "Hart aber Fair" beleuchtete auch die Frage, warum so viele türkischstämmige Menschen in Deutschland für Erdogan gestimmt haben. Die Gäste diskutierten laut dem Kölner Stadt-Anzeiger über Integration, Rassismus und die politische Entwicklung in der Türkei. Dabei wurden sowohl positive als auch negative Aspekte der Regierung Erdogan angesprochen.