In der Christuskirche am Stadtgarten findet am 26. August eine einmalige Veranstaltung statt - die erste Pop-Up-Hochzeit. Egal ob alt, jung, gleichgeschlechtlich oder interkulturell: Hier sind alle willkommen, um den Bund der Liebe zu feiern.

Im Überblick:

  • Das Event steht unter dem Motto "Vielfalt feiern".
  • 30 Kirchenvertreter*innen segnen die Paare, unabhängig von Geschlecht und Herkunft.
  • Rund um die Christuskirche wird es fünf verschiedenen Stationen zum Heiraten geben.

Eine neue Art, Ja zu sagen

Die Pop-Up-Hochzeit in Köln öffnet ihre Pforten für alle, die aus verschiedenen Gründen nie geheiratet haben, oder die standesamtlich getraut, aber kirchlich nie gesegnet wurden. Aber auch Paare, die einfach einen spannenden, unkonventionellen Weg suchen, ihren Bund zu besiegeln, sind herzlich eingeladen. Von 12 bis 20 Uhr gibt es fünf verschiedene Stationen, an denen Hochzeiten stattfinden können - ob unter einem Sommerbaum, beim Picknick im Park oder klassisch in der Kirche, für jeden soll etwas dabei sein.

Die Feier der Vielfalt

Die Evangelische Gemeinde Köln legt Wert auf Inklusion und Offenheit. "Wir merken, dass viele Paare ein unfassbares Bedürfnis haben, gesegnet zu werden“, sagt Pfarrer Sebastian Baer-Henney gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Unabhängig von Alter, Sexualität und Herkunft: Jedes Paar erhält seinen Segen und kann seine Hochzeit so individuell gestalten, wie es möchte.

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Zwei Hände mit Eheringen (Foto: Unsplash / Nick Karvounis)

Kurz und knapp: Das brauchen interessierte Paare

  • Ihr könnt euch vor Ort anmelden und euren 30-minütigen Zeitslot auswählen.
  • Ihr braucht lediglich euren Personalausweis. Für Getränke, Snacks und Deko ist vor Ort gesorgt.
  • Musik und Segnung sind kostenlos, und es wird eine Urkunde ausgegeben, die auch nachträglich als kirchliche Trauung anerkannt werden kann.
  • Wer noch auf Hochzeitsreise will, kann nach der Trauung das Veedel mit einer Rikscha erkunden.

Die Veranstaltung unterstreicht die progressive Haltung der Evangelischen Gemeinde und ihre Bereitschaft, traditionelle kirchliche Normen neu zu interpretieren. Die Gemeinde zeigt sich offen und tolerant gegenüber allen Liebenden.