Symbolbild einer geschlossenen Kneipe in Köln (Foto: IMAGO / Eibner)

Die bekannte Kölner Kneipe "Schulz" in Ehrenfeld steht vor dem Aus, da ihre Baugenehmigung aus dem Jahr 1988 nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Diese Entwicklung könnte möglicherweise auch andere etablierte Kneipen betreffen.

Im Überblick:

  • Der Kneipe "Schulz" droht Schließung aufgrund einer nicht mehr gültigen Baugenehmigung von 1988.
  • Die Kneipe kann als formell illegaler Betrieb eingestuft werden, da sie als Gaststätte und nicht mehr als Bistro betrieben wird.
  • Weitere Kölner Betriebe könnten ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen, da viele Baugenehmigungen mehrere Jahrzehnte alt sind.

Die Details:

Die Kneipe "Schulz", einst als "Weinladen-Bistro" eröffnet, hat sich über die Jahre hinweg zu einer etablierten Gaststätte entwickelt. Dies widerspricht jedoch ihrer originalen Baugenehmigung.

  • Aufgrund dessen wird der Betrieb von der Stadtverwaltung als "formell illegal" eingestuft.
  • Dies führte zu der Entscheidung, das "Schulz" zu schließen.

Das kann man tun:

  • Es besteht die Möglichkeit für die Betreiber*innen, einen neuen Bauantrag zu stellen, der den aktuellen Bedingungen entspricht.
  • Bis zum 14. Juni 2023 wurde allerdings noch kein neuer Bauantrag eingereicht.
  • Der Ausgang der Situation ist derzeit noch offen.

Mögliche Folgen für andere Kneipen:

Der Fall "Schulz" könnte nur die Spitze des Eisbergs sein. Wie die Stadt bestätigte, könnten weitere Betriebe mit älteren Baugenehmigungen vor ähnlichen Problemen stehen, da die ursprünglichen Betriebsbedingungen nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen.