Eine Schießerei in Mülheim endete am 27. Mai mit einem Toten und einer Schwerverletzten. Zwei Tatverdächtige will die Polizei ausgemacht haben, vom dritten fehlt offenbar jede Spur.

Im Überblick:

  • Nach dem Mord im Kölner Rockermilieu will die Polizei weltweit nach dem Täter fahnden.
  • Die Ermittler gehen davon aus, dass sich zwei Tatverdächtige bereits ins Ausland abgesetzt haben.
  • Weiterhin unklar ist der Polizei das Tatmotiv.

Fahnung läuft auf Hochtouren

Zeugenaussagen zufolge soll es sich um insgesamt drei Täter handeln, die am 27. Mai an der Tat beteiligt waren. Am 2. Juni will die Polizei zwei Tatverdächtige ausgemacht haben, zwei Männer im Alter von 26 und 30 Jahren. Sie sollen ebenso wie ihr Opfer einem mittlerweile aufgelösten Charter der Rocker-Gang Hells Angels angehört haben. Viel mehr hätten die Behörden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht mitgeteilt, so das Online-Portal 24Rhein.

  • Weil sich die beiden mutmaßlichen Täter vermutlich ins Ausland abgesetzt haben, bereitet die Kölner Staatsanwaltschaft gegenwärtig einen internationalen Haftbefehl vor.
  • Während nach den zwei Männern demnächst wohl weltweit gefahndet wird, bleibt die Rolle und die Identität des angeblich dritten Täters weiterhin unbekannt.
  • Ein Fragezeichen steht für die Ermittler nach wie vor auch hinter dem möglichen Tatmotiv.

Was genau war geschehen?

Am 27. Mai fallen gegen 15.30 Uhr im Böcking-Park in Köln-Mülheim plötzlich mehrere Schüsse. Ein 35-jähriger Mann wird durch zwei Schüsse in Kopf und Rücken getötet, seine 28-jährige Begleiterin am Hals schwer verletzt. Ein Köbes eines nahegelegenen Brauhauses eilt der Frau zu Hilfe und rettet damit vermutlich ihr Leben. Zeugen sagen später gegenüber der Polizei aus, dass es sich um drei Täter handelte, die nach der Tat flüchteten. Die Tat ereignete sich nur wenige hundert Meter von einer Polizeiwache entfernt.