In Windeck-Stromberg hat ein Westernclub aus Köln seit 1972 seine ganz eigene Wildwest-Stadt erschaffen. Eine Erkundungstour durch das beeindruckende Projekt wartet auf euch.


Im Überblick:

  • Ursprung: Brandstiftung zerstörte einstiges Vereinsheim in Köln, Windeck bot eine Chance.
  • Wildwest-Stadt: Eine Ranch, die viel mehr ist - mit zwei Kneipen, einer Bank, einem Gefängnis und Geschäften.
  • Herausforderung: Mangel an Nachwuchs und die Pflege der historischen Ausrüstung stellen den Verein vor Schwierigkeiten.


Neuanfang in Windeck-Stromberg

Nach der verheerenden Zerstörung ihres Kölner Vereinsheims durch Brandstiftung stieß der "Indianer- und Westernclub 7 Ratsfeuer Köln" auf eine einmalige Gelegenheit - ein leerstehender Bauernhof in Windeck-Stromberg. Das Resultat ist eine Westernstadt, wie sie vor etwa 150 Jahren in Arizona hätte existieren können, errichtet mit großer Eigenleistung und viel Herzblut.

Das Herz der Westernstadt

  • In der ehemaligen Scheune des Bauernhofs wurden Übernachtungsmöglichkeiten für die Vereinsmitglieder geschaffen.
  • Der einstige Stall wurde zu einem liebevoll eingerichteten Saloon umgebaut.
  • Es gibt auch eine Bank, ein Gefängnis, Geschäfte und sogar einen Halt für den Pony-Express.

Erfolge und Herausforderungen

Die Mitglieder des Westernclubs, die überwiegend aus Köln kommen, haben ihre Leidenschaft für den Wilden Westen in ein bemerkenswertes Projekt umgesetzt. Trotz großer Erfolge, wie der Teilnahme am Kölner Rosenmontagszug und der Nachstellung historischer Ereignisse, steht der Club vor Herausforderungen, heißt es im Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers.

  • Es mangelt an Nachwuchs
  • und die Pflege der historischen Ausrüstung ist enormst zeitaufwendig.

Flucht aus dem Alltag

Für die Clubmitglieder ist die Ranch vor allem eins: ein Rückzugsort vom Alltagsstress. Das jährliche Ranchfest mit Livemusik, Bogenschießen und einer schießfähigen Kanone ist der Höhepunkt des Vereinslebens.