Auch der Elefantenpark des Kölner Zoos bleibt derzeit geschlossen (Foto: © Kölner Zoo).

Während der Straßenkarneval am Rosenmontag seinen Höhepunkt erreicht hat, musste der Kölner Zoo unerwartet seine Tore schließen. Der Grund: Ein Ausbruch der Geflügelgrippe wurde festgestellt.

Im Überblick:

  • Der Kölner Zoo musste aufgrund eines positiven Geflügelgrippe-Befunds am Montag, 12. Februar, sofort geschlossen werden.
  • Insgesamt sind bisher fünf Tiere gestorben weitere Tiere sind von dem Virus betroffen.
  • Der Zeitpunkt der Wiedereröffnung ist derzeit ungewiss.

Kölner Zoo: Vorzeitige Schließung

Wer vorhatte, den Kölner Zoo zu besuchen, wird derzeit vor geschlossenen Toren stehen. Wie der Tierpark am Rosenmontag, 12. Februar, unter anderem über seine Website bekannt gab, bleibt das beliebte Ausflugsziel bis auf Weiteres zu. Ursache dafür ist ein Ausbruch der sogenannten Geflügelgrippe.

  • Die Krankheit ist besonders unter Vogelarten ansteckend, was einen Besuch des Zoos derzeit unmöglich macht.
  • Der Zoo gehe davon aus, dass das Virus möglicherweise durch wildlebende Vögel in den Zoo gelangt ist diese Tiere können das Virus auch über weite Strecken transportieren.
  • Derzeit wurden sieben Vögel positiv mit dem Virus getestet zwei Wildputen und drei Enten sind bereits gestorben.

Geflügelgrippe: Die Risiken

Die Geflügelgrippe, auch "aviäre Influenza" oder Geflügelpest genannt, ist eine hochansteckende Viruskrankheit. Insbesondere Hühner und Puten sind häufig betroffen, aber auch viele andere Vogelarten können sich infizieren.

  • Die Krankheit kommt in zwei Formen vor: Eine davon kann für die infizierten Tiere tödlich sein. Unklar ist, welche Form im Kölner Zoo aufgetreten ist.
  • Eine Übertragung vom Tier auf den Menschen ist jedoch sehr selten.
  • Immerhin: Die Tatsache, dass der Zoo von Geflügelgrippe und nicht von Geflügelpest spricht, kann durchaus positiv gewertet werden.

Aktueller Stand und Ausblick

Ein genauer Termin für die Wiedereröffnung ist derzeit noch unbekannt. Der Zoo hat angekündigt, über den weiteren Verlauf zu informieren, sobald mehr bekannt ist. Weitere Informationen zum Stand der Dinge gibt es auf der Website des Kölner Zoos.

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