Die Abrissarbeiten entlang der Straße Unter Goldschmied (Foto: IMAGO / Panama Pictures)

Das Laurenz-Carré in Köln-Altstadt/Nord erwacht zu neuem Leben. Der Hauptausschuss hat den Bebauungsplan für das einst von Leerstand geprägte Gebiet beschlossen und bringt damit ein vierjähriges Verfahren zum Abschluss.

Im Überblick:

  • Der Bebauungsplan "Westlich Unter Goldschmied (Laurenz-Carré)" wurde beschlossen.
  • Das Gebiet stand lange leer.
  • Trotz Hindernissen bleibt der politische Wille, am Standort Wohnen inklusive öffentlich gefördertem Wohnungsbau umzusetzen.

Laurenz-Carré: Von Leerstand zu Leben

Das Plangebiet, welches in der direkten Nachbarschaft des Kölner Doms liegt, wurde lange Zeit von Leerstand und schlechtem baulichen Zustand geprägt. Nun wird es zu einem neuen Quartier, das Wohn- und Geschäftsräume miteinander vereint und gleichzeitig auf einen respektvollen Umgang mit der Stadtgeschichte setzt.

Prozesse und Planungen zur Qualitätssicherung

Verschiedene Maßnahmen, wie ein Profilfindungsworkshop und Verfahren zur städtebaulichen Qualifizierung, wurden zur Qualitätssicherung des Quartiers durchgeführt. Darüber hinaus wurde ein Begleitgremium eingerichtet, um die Weiterentwicklung der Planungen zu überwachen.

Laurenz carre IMAGO Horst Galuschka
Das Laurenz Carré im Herzen Kölns (Foto: IMAGO / Horst Galuschka)

So geht es weiter

  • Baugenehmigungen für die nördlichen Baufelder liegen bereits vor und deren Umsetzung wird fortgesetzt.
  • Im Juni hat der Investor, die Düsseldorfer Gerchgroup, kurzfristig bekannt gegeben, dass der geplante Wohnungsbau wegen des aktuellen Marktumfelds und den herausfordernden örtlichen Gegebenheiten nicht realisiert wird.
  • Für das südliche Baufeld wird trotzdem weiterhin nach Lösungsmöglichkeiten für den Wohnungsbau gesucht.
  • Die Entscheidung, öffentlich geförderten Wohnungsbau umzusetzen, bleibt unverändert.

Mit dem Abschluss dieses Verfahrens beginnt nun die Transformation des Laurenz-Carrés zu einem lebendigen Stadtquartier. Hier finden Kölner*innen und Gäste bald eine Mischung aus Wohnraum, Büros, Hotel, Einzelhandel und Gastronomie vor - direkt neben dem Kölner Dom.