Die katholischen Gemeinden Sankt Lambertus und Sankt Maximin in Mettmann lassen sich nicht von Kardinal Woelkis Verbot beirren, homosexuelle Paare weiterhin zu segnen. Der Pfarreienverbund Mettmann hat eine zweite Segensfeier für diese Paare organisiert.

Im Überblick:

  • Pfarreienverbund Mettmann organisiert Segensfeier für alle verliebten Paare.
  • Die Feier findet in der evangelischen "Kulturkirche" in Wülfrath statt.
  • Hauptamtliche Seelsorger*innen sowohl der katholischen als auch der evangelischen Gemeinde sind an der Segnung beteiligt.

Ein Statement für die Liebe

Der anstehende "Segnungsgottesdienst für alle sich liebenden Paare" am 10. September ist eine klare Botschaft der beiden Gemeinden: Gottes Liebe ist universell und diskriminiert nicht.

  • Die Veranstaltung, initiiert von der "AG Regenbogenkirche für alle", findet in der evangelischen "Kulturkirche" in Wülfrath statt.
  • Gefolgt von einem Sektempfang für alle Anwesenden.

Kooperation über Konfessionsgrenzen hinweg

Ulrike Platzhoff, Gemeindereferentin, unterstreicht gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger die Bedeutung der Segnung und betont, dass sowohl katholische als auch evangelische Seelsorger*innen an der Zeremonie beteiligt sein werden. Dies zeigt, wie Gemeinschaft und Zusammenhalt über konfessionelle Grenzen hinweg erreicht werden können.

Ein Blick in die Zukunft

Trotz der Spannungen mit Kardinal Woelki sind die Gemeinden fest entschlossen, weiterhin für Inklusivität und Liebe zu kämpfen.

  • Sie sehen ihre Aktionen nicht als Protest, sondern als Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts.
  • Trotz aller kirchlichen Widerstände hat die Gemeinde reichlich Unterstützung erhalten, sowohl von Kirchenfunktionären als auch von der Gemeinde selbst.

Gemeinsam für Veränderung

so köln ist beeindruckt von der Standhaftigkeit und Entschlossenheit der Mettmanner Gemeinden und hofft, dass ihre Botschaft der Liebe und Inklusion weit verbreitet wird.