Bei gemütlichen Herbstspaziergängen durch die Parks und Wälder Kölns könnt ihr die Augen nach Wildfrüchten offenhalten. Denn jetzt ist Mispelzeit!

Im Überblick:

  • Im Mittelalter fand die Mispel ihren Weg vom Orient zu uns nach Europa.
  • Die Winterfrucht, kriegt mit dem ersten Frost ihre finale Reife und überzeugt mit milder Fruchtsäure.
  • Die Mispel lässt sich auf verschiedene Arten zubereiten und ist durch ihre Inhaltsstoffe ein echter Allrounder.

Die Spätzünderfrucht

Der November ist bekanntlich nur in seltenen Fällen einer der Monate, die zum Rausgehen und flanieren im Freien einlädt. Sämtliche Formen des Regens werden mit kalten Temperaturen kombiniert und auch Frost ist keine Seltenheit.

Doch genau dieser Frost ist es, der den Gang nach draußen so lohnenswert machen kann. Denn eine letzte Wildfrucht des Jahres benötigt genau diesen für die letzte Reife.

Die Mispel:

  • Die Mispel ähnelt kleinen Äpfeln, die sehr hart und pelzig sind.
  • Ursprünglich stammt sie aus Asien und dem Orient. Heutzutage ist sie auch bei uns zu finden. Meist an Waldesrändern, in Parks oder Gärten.
  • Erst nach dem ersten Frost kann man die Mispel ernten. Wichtig ist, dass diese danach noch rund 2 Wochen kalt gelagert wird. So entwickelt sich die milde, fruchtige Süße, die die Mispel ausmacht.
  • Die Mispel besticht vor allem mit einem hohen Pektingehalt. Beim Einkochen hat das den Vorteil, dass die Mispel dadurch von alleine eindickt. So eignet sie sich besonders für Kompott, Chutney oder als Saucenbestandteil.
  • Auch Gerbstoffe und Vitamin C ist in der Mispel enthalten. Durch die milde Säure eignet sie sich auch für empfindliche Mägen.

Mispel Life-Hack

Da viele Wildtiere die Mispel ebenfalls schätzen, müsst ihr schnell und trickreich sein. Die Mispel schon jetzt vor dem ersten Frost pflücken und mit künstlichem Frost im Tiefkühler austricksen.