Zum Start des neuen Schuljahres gibt es in Köln für Schüler*innen keine Option, ein subventioniertes Deutschlandticket zu erwerben. Enttäuschung macht sich breit, da in umliegenden NRW-Städten das Schülerticket bereits umgewandelt wurde.

Im Überblick:

  • Viele umliegende NRW-Städte bieten ein subventioniertes Schülerticket an.
  • Kölner*innen können zum neuen Schuljahr nur das reguläre Schülerticket erwerben.
  • Schüler*innen sehen in der eingeschränkten Mobilität einen Rückschlag für ihre Unabhängigkeit und den Klimaschutz.

Fehlendes Deutschlandticket - ein Rückschlag für Schüler*innen

In vielen Städten wie Düsseldorf, Neuss und Essen wurde das reguläre Schülerticket auf ein subventioniertes Deutschlandticket aufgewertet. An Kölner Schulen hingegen muss man sich mit dem regulären Schülerticket zufriedengeben, welches nur eingeschränkte Mobilität ermöglicht. Angesichts der bevorstehenden Preiserhöhung des VRS-Schülertickets ist die Enttäuschung bei Schüler*innen und deren Eltern besonders groß.

Eine Frage der Gleichberechtigung

Schüler*innen fordern Gleichberechtigung und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Die Möglichkeit des deutschlandweiten Reisens eröffnet nicht nur eine größere Unabhängigkeit, sondern fördert auch das umweltfreundliche Reisen. Schüler*innen sehen in dem Angebot der vergünstigten Mobilität einen wichtigen Schritt zur Stärkung des ÖPNV und des Klimaschutzes, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Köln auf dem Prüfstand

Im Rahmen der noch laufenden Prüfungen ist eine endgültige Entscheidung von Seiten der Stadt Köln noch ausstehend. Hier sind besonders die finanziellen Auswirkungen zu betrachten. Im Herbst 2023 soll eine Entscheidung bezüglich der Umstellung der Schülertickets auf das Deutschlandticket getroffen werden. Die Kölner Schüler*innen warten gespannt.