Einbruchsserien in Schulen und Kindertagesstätten im Raum Köln und Leverkusen haben monatelang für Unruhe gesorgt. Jetzt hat die Polizei Verantwortliche der Jugendbande gefasst und Diebesgut sichergestellt.

Im Überblick:

  • Eine Jugendbande ist verantwortlich für Einbrüche in 38 Schulen und Kitas im Raum Köln.
  • Der Gesamtschaden beläuft sich auf 750.000 Euro.
  • Polizeieinsatz führt zur Sicherstellung von Diebesgut und Drogen.

Das Ausmaß der Einbruchsserie:

Eine Jugendbande, bestehend aus 14 jungen Männern und einer Frau, zwischen 17 und 22 Jahren alt, soll verantwortlich für Einbrüche in 38 Schulen und Kitas in Köln, Leverkusen sowie im Kölner Umland sein. Neben den Diebstählen von Elektronikartikeln wurden bei den Einbrüchen erhebliche Sachschäden verursacht – das geht aus einer Meldung der Polizei hervor.

  • Der Gesamtschaden beläuft sich auf 750.000 Euro, darunter 500.000 Euro an gestohlener Elektronik wie Tablets und Laptops.
  • Am Dienstagmorgen, 9. Januar, führte ein erfolgreicher Polizeieinsatz zur Durchsuchung von 15 Wohnungen in Leverkusen und einer Wohnung in Niederkassel.
  • Dabei konnten unter anderem Tablets, Handys, geringe Mengen Marihuana und Kokain sowie eine Schusswaffe sichergestellt werden.

Die Hintergründe und der weitere Verlauf

Bereits vergangenen Donnerstag, 5. Januar, gelang es der Polizei, drei Männer während eines Einbruchs in einer Schule im Kölner Stadtteil Immendorf zu ertappen. Mindestens zwei der festgenommenen Männer sollen Teil der besagten Jugendbande sein.

  • Diese seien nach den Vernehmungen allerdings zeitnah freigelassen worden – seitdem habe es keine weiteren Festnahmen gegeben, heißt es vonseiten der Polizei.
  • Die Ermittlungen dauern an: Die Polizei prüfe weiterhin, ob die festgenommenen Personen und die Bande für weitere Einbrüche verantwortlich sind.
  • Ordnungsamt sowie die Kölner Polizei wollen nun ihre Präsenz in den von den Einbrüchen betroffenen Bereichen erhöhen.

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