Ein tödlicher Unfall auf der A555 bei Wesseling erschüttert Angehörige und den 1. FC Köln. Der Verein handelt und nimmt die beiden Spieler, die am Unfall beteiligt waren, aus dem Training.

Im Überblick:

  • Ermittlungen nach tödlichem Autounfall laufen – Spieler des 1. FC Köln beteiligt.
  • Der FC entbindet die beteiligten Spieler vorerst vom Trainings- und Spielbetrieb.
  • Die Kölner Polizei sucht aktiv nach Zeugen, um den Unfallhergang zu klären.

Schwere Stunden für Angehörige und 1. FC Köln

Angehörige sowie der 1. FC Köln stehen nach einem tödlichen Unfall auf der Autobahn A555 zwischen Köln und Bonn unter Schock. Dieser ereignete sich am 1. Dezember zwischen 23:20 und 23:30 Uhr in der Nähe der Anschlussstelle Wesseling. Während eines mutmaßlichen Rennens zwischen einem Mercedes und eines Audi kollidierte eins der Fahrzeuge mit einem VW Polo – was dazu führte, dass der Polo ins Schleudern geriet und Feuer fing.

  • Die beiden Insassen des Polo verstarben. Die Identifizierung sei noch immer nicht endgültig abgeschlossen – so die Staatsanwaltschaft gegenüber dem "Express".
  • Die Fahrer des Mercedes und des Audi sind beide jeweils 20 Jahre alt und laut Bestätigung des 1. FC Köln Spieler der U21-Mannschaft des Vereins.
  • Die beiden Spieler werden von allen Vereinsaktivitäten befreit. Laut Lukas Berg, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Köln, sollen die beteiligten Spieler unter Schock stehen und vom Verein betreut werden.

Zukunft der FC-Spieler ist ungewiss

Während die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiterlaufen, bleibt die Zukunft der beiden FC-Spieler ungewiss. Die Staatsanwaltschaft habe laut "Express" die Führerscheine sichergestellt, die Polizei ein Gutachten zum Unfallhergang in Auftrag gegeben.

  • Die beiden Spieler gelten solange als unschuldig, bis ihre Schuld rechtlich nachgewiesen ist – so besagt die Unschuldsvermutung im deutschen Strafverfahren.
  • Der 1. FC Köln sei laut schriftlicher Mitteilung in Gedanken bei den Angehörigen der Unfallopfer und zutiefst betroffen über die Ereignisse.

Mehr dazu:

Die Polizei sucht nach Zeugen, um den genauen Unfallhergang aufzuklären. Zeugenhinweise nimmt die Polizei telefonisch unter der Nummer 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. Der Verkehr auf der A555 wurde wieder aufgenommen.