Die Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld (Foto: Imago / Chai von der Laage).

Die Venloer Straße in Köln hat seit Montag eine geänderte Verkehrsführung: Als Einbahnstraße soll sie sicherer für alle Verkehrsteilnehmer*innen werden. Weitere Infos zum Verkehrsversuch erfahrt ihr hier.

Im Überblick:

  • Die Venloer Straße ist jetzt stadteinwärts eine Einbahnstraße.
  • Fahrradfahrer*innen dürfen beide Richtungen nutzen.
  • Die Neuregelung gilt als Testphase für ein Jahr.

Neue Verkehrsführung für mehr Sicherheit

Die Venloer Straße in Ehrenfeld ist eine der zentralen Verkehrsadern in Köln. In der Vergangenheit wurde sie jedoch immer wieder Schauplatz vieler gefährlicher Situationen und schwerer Unfälle. Zu wenig Platz und zu viel Verkehr – das galt bisher sowohl für Autos als auch für Fußgänger*innen.

  • Nun dürfen Autofahrer*innen zwischen dem Ehrenfeldgürtel und der Piusstraße/Franz-Geuer-Straße nur noch stadteinwärts fahren.
  • Es gilt Tempo 30. Der Abschnitt wird zur Vorfahrtsstraße.
  • Radfahrer*innen dürfen in beide Richtungen fahren.

Erster Versuch und Lernprozess

Der erste Teil des zweistufigen Verkehrsversuches der Stadt Köln sah unter anderem die Einführung einer Tempo-20-Zone vor. Doch die Neuregelung führte vor allem wegen missverständlicher Fahrbahnmarkierungen zu Verwirrungen und noch mehr Chaos bei den Verkehrsteilnehmer*innen.

Gemischte Gefühle bei Anwohner*innen

Die neue Einbahnstraßenregelung gilt seit dem 23. Oktober und wird zunächst für ein Jahr getestet. Viele Anwohner*innen begrüßen den Versuch, andere äußern sich skeptisch, berichtet der WDR. Die Neuregelung bedeutet für Autofahrer*innen zwar längere Umwege, doch sie soll auf der Venloer Straße klare Verkehrsregeln schaffen und Gefahren minimieren.

Fazit: Die nächsten Wochen werden zeigen, wie gut die finale Phase des Verkehrsversuchs in der Praxis funktioniert. Wir hoffen, dass die neuen Regelungen zu einem sichereren und harmonischeren Miteinander auf der Venloer Straße beitragen.