Das "Flüssig Gold" wird immer teurer in Köln (Foto: IMAGO / Eduard Bopp)

Über 2,00 Euro für ein Kölsch zahlen zu müssen, ist leider zur Normalität geworden. Die Sparfüchse von so köln. haben sich auf die Suche nach den günstigsten Kneipen Kölns begeben.

Im Überblick:

  • Stark steigende Kosten für Rohstoffe, Vorprodukte, Personal und Logistik belasten die Brauereien, was zu einem Anstieg der Preise führte.  
  • Der Geschäftsführer des Deutschen Brauerei-Bundes rechnet damit, dass die Bierpreise in diesem Jahr sogar noch weiter steigen.
  • In den allseits bekannten großen Brauhäusern kostet das Kölsch mittlerweile 2,20 Euro.

Kölsch Preise: 

An den Touri Orten, wie Heumarkt oder Alter Markt, findet man kein Kölsch mehr unter 2,00 Euro. Um es günstiger zu bekommen, muss man ein paar Meter weiterlaufen.  

Südkurve Köln: 

  • Das günstige Kölsch in Sülz findet man in der legendären Fußballkneipe Südkurve: Für 1,60 Euro wird hier leckeres Früh Kölsch serviert. 
  • Im Gespräch mit Inhaber Peter Wicks sagte er uns, dass aber auch er leider bald auf 1,80 Euro erhöhen müsse.  
  • Wo: Luxemburger Straße 228, 50937 Köln 

HotelLux KGB Bar: 

  • Seit über zwanzig Jahren schon serviert die HoteLux KGB Bar im Studentenviertel leckere Cocktails und zahlreiche Wodkasorten, aber eben auch Kölsch- und das zu einem unschlagbaren Preis von 1,50 Euro.  
  • Wo: Rathenauplatz 22, 50674 Köln 

Em golde Kappes:

  • In der Traditionskneipe von Früh in Nippes gibt es das Kölsch vom Fass für 1,90 Euro.  
  • Im Vergleich kostet das Früh Kölsch am Dom 2,20 Euro. 
  • Wo: Neusser Straße 295, 50733 Köln 
Kölsch Kneipe Em Golde Kappes
Kneipe "Em Golde Kappes" auf der Neusser Strasse in Köln-Nippes (Foto: IMAGO / Joko)

Zum Knobelbecher:

  • Selbst mitten auf der Aachener Straße, im Szeneviertel Belgisches Viertel, gibt es das Kölsch noch zu einem guten Kurs: Die Eckkneipe Zum Knobelbecher bietet frisch gezapftes Gaffel für 1,80 Euro an.  
  • Wo: Brüsseler Straße 47, 50674 Köln  
Knobelbecher
Der Knobelbecher im Belgischen Viertel in Köln (Foto: Sarah / Redaktion)

Fazit: 

Die größte Sorge der Gastronomen ist, dass den Kund*innen irgendwann ein Kneipenbesuch schlichtweg zu teuer ist und sie lieber umsteigen auf ein Bier auf der Straße vom Büdchen.

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