Rechtzeitig für Cologne Pride hat die Stadt Köln auf der Schaafenstraße neue Gehwegmarkierungen in leuchtenden Regenbogenfarben aufgetragen. Diese Initiative trifft auf geteilte Meinungen.

Im Überblick:

  • Neue Gehwegmarkierungen auf der Schaafenstraße in Regenbogenfarben zur Förderung der Fußgängersicherheit.
  • Symbolische Aktion als Zeichen der Toleranz und Wertschätzung für die queere Szene.
  • Piktogramme sind speziell für den Cologne Pride angebracht worden und haben keine verkehrsrechtliche Funktion.

Gehweg mit Statement

Die Gehwegmarkierungen, die anlässlich des Cologne Pride aufgetragen wurden, haben nicht nur den Zweck, die Sicherheit der Fußgänger*innen zu verbessern. Sie sind auch ein buntes Zeichen der Toleranz und Wertschätzung für die queere Szene, da die Schaafenstraße ein bekannter Treffpunkt ist.

Bunte Sicherheit

Diese Fußgängermarkierungen haben keine verkehrsrechtliche Funktion gemäß der Straßenverkehrsordnung, sie dienen ausschließlich der Förderung des Fußverkehrs während des 'ColognePride'.

Das kritisieren viele Kölner*innen in den Kommentaren unter dem Instagram Post der Stadt Köln. Diese wünschen sich mehr Zebrastreifen in Köln statt symbolischer Piktogramme.

Pride auf dem Gehweg: Was erwartet die Besucher*innen?

  • Die neuen Gehwegmarkierungen befinden sich auf der Schaafenstraße im Bereich des Mauritiuswalls.
  • Die Auswahl der Querungsstellen für die Pridefiguren erfolgte nach einer vorherigen Gehwegverbreiterung zur Verbesserung der Fußgängersicherheit.
  • Die Piktogramme sind zeitlich befristet und werden nach dem Ende des ColognePride wieder entfernt.
  • Das Straßenfest zum Cologne Pride findet vom 7. bis zum 9. Juli statt, die CSD-Demonstration am 9. Juli.

Fazit: Die neuen Piktogramme werden unterschiedlich angenommen. Obwohl es auch positiven Zuspruch gibt, halten viele der Kommentierenden auf sozialen Medien die Piktogramme für sinnfrei und machen auf andere Themen wie fehlende Zebrastreifen und Fußgängerzonen aufmerksam.