Skyline von Köln mit Dom vom Rheinpark aus (Foto:Karsten Jung)

Der unter Denkmalschutz stehende Park mit Domblick im Herzen von Köln: Erholungsmöglichkeiten für Groß und Klein und ein besonderer Teil der Kölner Geschichte.

Im Überblick:

  • Der Rheinpark erstreckt sich über 40 Hektar zwischen Deutz und Mülheim.
  • 2007: Auszeichnung schönster Park Deutschland.
  • Highlights der Bundesgartenshow (BUGA) 1957 und 1971.

Geschichte

Wo heutzutage Besucher*innen in Köln nach Ruhe suchen, erstreckte sich während der preußischen Zeit das Fort XII.

  • Durch die Zerstörung des inneren Festungsrings verlor das Areal zwischen der Hohenzollernbrücke und Mülheim seine militärische Bedeutung und wurde brachliegend.
  • 1913 entwarf der Gartenarchitekt Fitz Encke die ersten Pläne für den Rheinpark. Mit dem Bau wurde auf Grund des Ausbruchs des ersten Weltkrieges allerdings erst 1920 begonnen.

BUGA 1957

Köln bekam als dritte Stadt den Zuschlag für eine Bundesgartenschau und wählte als Haupausstellungsfläche den Rheinpark aus.

  • Bei der ersten BUGA war das Ziel, die durch große Mengen Trümmerschutt verunstalteten Flächen zwischen der Messe und dem Mülheimer Hafen neu zu gestalten.
  • Man spürte bereits die positive Aufbruchsstimmung der deutschen Wirtschaftswunderjahre: Auf dem Gelände wurden üppige und farbenfrohe Blumenbeete angelegt, und es wurden Brunnen mit hochspritzenden Fontänen errichtet.
  • Das Highlight: rosafarbene Flamingos liefen durch den gesamten Park.

BUGA 1971

Für die zweite Bundesgartenschau, die direkt am Rheinufer stattfand, wurden Teile des Parks renoviert.

  • Bis heute prägen bestimmte Elemente diesen Park, wie das Staatenhaus, die ehemaligen Rheinhallen der Messe und die Tanzbrunnen-Anlage im südlichen Teil.
  • Im Norden des Parks befinden sich die Kölner Seilbahn, der Jugendpark und die Claudius-Therme.

Heute

Skulpturen im Park: im Zuge der beiden Bundesgartenschauen wurden zahlreiche Skulpturen von Bildhauern der Moderne im Rheinpark aufgestellt. Einige davon sind den Besuchern erhalten geblieben und stehen vorwiegend nahe des Auenweg im östlichen Bereich des Parks.

  • Gastro Tipp: Das unter Denkmalschutz stehende Parkcafé auf drei Ebenen, incl. Sonnenterrasse.
  • Seilbahn: Den besten Ausblick über ganz Köln in der Seilbahn genießen. Sie verbindet den Rheinpark mit dem Kölner Zoo.

Ein Symbol der Kriegsgeschichte Kölns: der Rheinpark diente als Stützpunkt, als Schlachtfeld und verwandelte sich schließlich in eine Trümmerlandschaft. Heute ein Ort, der Kölner*innen Natur, Kunst und Entspannung bietet.