Symbolbild: Eine Archäologin bei Grabungsarbeiten in Köln (Foto: Imago/Joker)

Beim Bau des Brunnens auf dem Kölner Neumarkt stießen die Arbeiter*innen auf aufregende Entdeckungen. Dieses Mal stammen die Funde aus der Römerzeit. Was sagen sie über das historische Köln aus?

Im Überblick:

  • Die Bauarbeiten am Neumarkt haben in einer tiefen Bodenschicht römische Relikte freigelegt.
  • Es kamen eine Wohnbebauung, ein Schürkanal sowie ein "Badezimmer" kamen zum Vorschein.
  • Die Funde ergänzen das Bild der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA).


Reihe historischer Funde am Kölner Neumarkt setzt sich fort

Als erstes wurde bei den Bauarbeiten für den neuen Brunnen eine mittelalterliche Straße freigelegt. Darunter entdeckte man einen Marktplatz und nun gibt es neue Funde aus der Römerzeit, berichtet die Internetzeitung report-k.

  • Die Entdeckungen am Neumarkt sind Teil eines größeren historischen Puzzles.
  • Die römische Vergangenheit Kölns ist eng verbunden mit Agrippina, der Mutter von Kaiser Nero, die in der Stadt geboren wurde.
  • Die Erhebung zur Colonia im Jahr 50 n. Chr. markierte den Beginn von Kölns Aufstieg zu einer der wichtigsten Städte des Römischen Reiches.

Neue Entdeckungen am Neumarkt:

  • Wohnbebauung:
  • Schürkanal:
  • "Badezimmer":

Vom Oppidum Ubiorum zur CCAA

Die römischen Funde unterstreichen die Bedeutung Kölns in der Antike. Ursprünglich als Ubiersiedlung Oppidum Ubiorum bekannt, erhielten die Bewohner*innen durch die Erhebung zur Colonia römische Bürgerrechte. Dies führte zur Gründung der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), einem bedeutenden Handelszentrum nördlich der Alpen.

Archäologische Zone Köln
Die archäologische Zone in der Kölner Innenstadt (Foto: Imago/JOKER/Alexander Stein)

Diese neuen Funde bieten einen faszinierenden Blick in die Kölner Geschichte und lassen die Stadt auch als ein historisches Erbe erleben, das Kölns Bewohner*innen und Besucher*innen immer wieder aufs Neue fesselt.