Der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind durchlief einen hindernisreichen Weg bis zur Genehmigung eines Bücherschranks in Lind. Ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Projekten. Das sind die Gründe.

Im Überblick

  • Der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind stellte im Sommer vor zwei Jahren einen Antrag zur Installation eines Bücherschranks.
  • Der Genehmigungsprozess zog sich aufgrund bürokratischer Hürden über zwei Jahre hin.
  • Im Juli wurde der Bücherschrank auf dem Dorfplatz in Lind endlich in Betrieb genommen.

Bürokratische Odyssee: Genehmigung für Bücherschrank dauert lange

Der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind hat einen hindernisreichen Weg bis zur Genehmigung eines Bücherschranks in Lind hinter sich. Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" startete der Verein im Sommer vor zwei Jahren einen erfolgreichen Spendenaufruf zur Installation von drei Bücherschränken.

  • Während die Schränke in Wahn und Wahnheide schnell aufgestellt wurden, entwickelte sich das Projekt in Lind zu einem bürokratischen Hindernislauf.
  • Der Antrag wurde zunächst abgelehnt, da nur die Kölner Bürgerstiftung Bücherschränke beantragen darf.
  • Der Bürgerverein musste mehrere Anträge stellen und Kontakt zu verschiedenen Behörden aufnehmen.
  • Im März diesen Jahres wurde die Genehmigung nach zahlreichen Schriftwechseln gegen eine Gebühr von 246 Euro schließlich erteilt.
  • Im Juli – also zwei Jahre nach dem ersten Antrag – wurde der Bücherschrank auf dem Dorfplatz an der Viehtrift endlich in Betrieb genommen.

Fazit

Die Odyssee zur Genehmigung des Bücherschranks in Lind zeigt die bürokratischen Herausforderungen, mit denen Bürgervereine konfrontiert sind. Trotz der zahlreichen Hürden und langen Wartezeiten konnte der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind das Projekt erfolgreich abschließen. Zukünftige Projekte könnten von den Erfahrungen und dem Engagement des Vereins profitieren.

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