In der Kölner Innenstand fand heute eine große Taxi-Demonstration der Gesellschaft Taxi Ruf Köln statt. Was treibt hunderte Taxifahrer*innen auf die Straße und warum wird für Mindestpreise gehupt? Wir bringen Licht ins Kölner Taxigewusel!

Im Überblick

  • Mehrere hundert Taxifahrer*innen demonstrieren für gerechte Wettbewerbsbedingungen.
  • Hintergrund: Traditionelle Taxiunternehmen sehen sich durch Dumpingpreise von Anbietern wie Uber und Co. wirtschaftlich bedroht.
  • Die Forderung: Einheitliche Mindestpreise für Taxis.

Eine Stadt im Taxi-Aufstand

Mehrere hundert Taxifahrer*innen aus Köln, Düsseldorf und Bonn haben sich heute an der Deutzer Werft versammelt, um auf die angespannte Lage der Branche aufmerksam zu machen: "Dumpingpreise" von Fahrdienstanbietern wie Uber oder Bolt machen ihnen das Geschäftsleben schwer.

  • Während Taxipreise staatlich festgelegt sind, können Mietwagen-Anbieter wie Uber und Bolt ihre Preise selbst bestimmen. Diese kosten teilweise weniger als die Hälfte des üblichen Taxipreises.
  • Die Taxiunternehmen werfen Uber und Co. vor, sich nicht an gesetzliche Regelungen zu halten und in manchen Fällen Schwarzarbeit zu fördern.

Auf der Suche nach der Taxi-Gerechtigkeit

Nach der Demonstration an der Deutzer Werft, fand am Heumarkt eine große Kundgebung statt. Im Anschluss fuhren die Taxifahrer*innen in einem Autokorso durch das Stadtzentrum. Das Ziel der Demonstration: Ein einheitlicher Mindestpreis für alle Fahrdienstanbieter, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Wie der WDR berichtet, erhoffen sich die Taxiunternehmen zudem intensivere Kontrollen der Behörden, um mögliche Verstöße der Fahrdienste zu ahnden.

Fazit

Die Konfrontation zwischen traditionellen Taxidiensten und neuen Fahrdienstanbietern spiegelt die Herausforderungen in der Verkehrsbranche wider. Mit ihrer Aktion möchten die Taxifahrer*innen auch ein Signal in Richtung der Verkehrsministerkonferenz setzen, die derzeit in Köln tagt.