Polizeiabsperrung der Kölner Polizei (Symbolfoto: Imago / Horst Galuschka).

Update: Vergangenen Donnerstag eskalierte auf der Venloer Straße ein Streit zwischen zwei Männern bei dem beide Beteiligte durch Schüsse schwerverletzt worden sind. Nun gibt es neue Details zum Konflikt.

Im Überblick:

  • Identitäten der zwei Verletzten inzwischen geklärt.
  • Verbindungen zum Rocker-Milieu bestätigt.
  • Tatverdächtiger soll in U-Haft verlegt werden, sobald er aus dem Krankenhaus entlassen wird.

Hintergrund

Die Venloer Straße wurde vergangenen Donnerstag zum Schauplatz einer ernsten Auseinandersetzung. Berichten zufolge entbrannte ein Streit zwischen zwei Männern, der in einer gefährlichen Schießerei endete.

  • Der WDR berichtet, dass der 39-jährige Tatverdächtige auf einen jüngeren Mann geschossen haben soll.
  • Beim Wegstecken der Waffe löste sich versehentlich ein weiterer Schuss, wodurch sich der mutmaßliche Täter selbst verletzte.

Verbindungen zur Rockergruppierung

Die Kölner Polizei hat unterdessen weitere Informationen zu den Männern freigegeben. Der Tatverdächtige soll Mitglied der Ehrenfelder "Hells Angels" sein und den 27-jährigen bereits zuvor gekannt haben. Was Auslöser des Streits war, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei sucht nach bis zu 15 involvierten Personen und setzt die Ermittlungen fort, um die Situation vollständig zu erfassen.

Mutmaßlicher Täter in U-Haft

Der Tatverdächtige befindet sich aktuell noch im Gefängnis-Krankenhaus. Sobald das Mitglied des Rocker-Clubs fit genug ist, soll er nach Informationen von "Radio Köln" in Untersuchungshaft verlegt werden. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen versuchter Tötung ermittelt.

Fazit: Die Frage nach den Beweggründen bleibt Gegenstand der Ermittlungen, die nun auch mögliche weitere Beteiligte ins Visier nehmen. Die Dynamik innerhalb der Gruppierung könnte Licht ins Dunkel des Falles bringen.