In einer Stadt, in der sogar der Wohnraum knapp ist, ist an gärtnern wenig zu denken. Doch Urban Gardening bringt Pflanzen und Gärtnerei in die Großstadt.

Im Überblick:

  • Beim Urban Gardening werden kleine innerstädtische Anbauflächen fürs Gärtnern erschlossen und genutzt.
  • Aufgrund wachsender Bevölkerung und schrumpfender Anbauflächen ist das Urban Gardening ein Trend für die Zukunft.
  • Die Stadt Köln verfolgt das Konzept “Essbare Stadt“ und wurde im März für ihr Gesamtkonzept ausgezeichnet.

Details

Gartenarbeit mitten in der Stadt. Das beschreibt den Trend des Urban Gardenings eigentlich schon ganz gut. Denn es geht dabei um die gärtnerische Nutzung von urbanen Flächen, z.B. innerhalb von Wohngebieten.

  • Die Anbauflächen sind meist relativ klein, aber durchaus kreativ.
  • Der Balkon in der Großstadt verwandelt sich durch das Urban Gardening in einen grünen, Mehr-Etagigen Nährboden für frisches Gemüse und Kräuter.
  • Aber auch öffentliche Räume werden für das Urban Gardening genutzt.
  • Dazu zählen Verkehrsinseln, öffentliche Parks oder versiegelte Flächen, auf denen dann Hochbeete zum Einsatz kommen.

Urbane Gärten in Köln

Die Stadt Köln ist einer der Vorreiter in Sachen Urban Gardening und Nutzung städtischer Flächen für landwirtschaftliche Nutzung. Am 15. März wurde die Stadt Köln mit ihrem Konzept “Essbare Stadt“ sogar als “Bester Gesamtansatz“ ausgezeichnet.

  • Das Konzept sieht vor, dass Neuanpflanzungen im öffentlichen Raum nur noch mit essbaren Pflanzen geschehen soll.
  • Es sollen essbare Veedels-Plätze entstehen, auf denen Hochbeete mit essbaren Pflanzen bepflanzt werden.
  • Auch Flächenentsiegelungen sind Teil des Plans. Also der Rückbau von Flächen, an denen Mutterboden mit Bauwerken überbaut wurde.
  • So entstehen in Köln zahlreiche neue Plätze und Flächen, die das Urban Gardening ermöglichen und sogar fordern.

Mehr dazu

Die Weltbevölkerung wächst unaufhaltsam weiter und damit einhergehend auch der Bedarf nach Wohnflächen. Dem fallen oftmals landwirtschaftlich genutzte Anbauflächen zum Opfer. Es entsteht eine immer größer werdende Diskrepanz zwischen mehr Menschen und weniger Anbaufläche. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist das Urban Gardening ein wichtiger und erfolgversprechender Ansatz.

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