Stadtbahn in der Haltestelle Körnerstrasse (Foto: Oliver Güth/Kölner Verkehrs-Betriebe AG)

Kann die KVB die Verkehrswende stemmen, wenn das jährliche Defizit von 145 auf bis zu 235 Millionen Euro steigt? So geht Köln die Herausforderung an.

Im Überblick:

  • Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) müssen die Verkehrswende meistern, während sie mit einem wachsenden Defizit konfrontiert sind.
  • Die Finanzierung des Wachstums ist eine große Herausforderung und erfordert die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Stadtwerke-Konzern.
  • Trotz des Defizits verfolgt der KVB-Aufsichtsrat weiterhin das Ziel, die Fahrgastzahlen bis 2035 auf 340 Millionen zu erhöhen.

KVB-Ausbau und Verkehrswende

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) stehen vor einer Herausforderung: die Verkehrswende trotz eines wachsenden Defizits bewältigen. Um den ÖPNV attraktiver und zuverlässiger zu gestalten, sind umfangreiche Investitionen notwendig, doch das Defizit der KVB könnte erheblich steigen.

Finanzierung durch Stadt und Stadtwerke

  • Die Finanzierung des angestrebten Wachstums stellt eine enorme Herausforderung dar, die gemeinsam mit der Stadt und dem Stadtwerke-Konzern bewältigt werden muss.
  • Die KVB gehört zum Stadtwerke-Konzern, der auch Unternehmen wie Rhein-Energie oder Netcologne umfasst.
  • Diese Querfinanzierung gerät unter Druck, wenn das KVB-Defizit steigt, so der Kölner Stadtanzeiger.

Ausblick: Wie geht es weiter?

Der Aufsichtsrat der KVB hat sich trotz des wachsenden Defizits für die bisherige Wachstumsstrategie ausgesprochen. Ziel ist es, die Fahrgastzahlen von aktuell 280 Millionen auf etwa 340 Millionen im Jahr 2035 zu erhöhen. Die Finanzierung bleibt jedoch eine große Herausforderung.