Die Bürger*innen von Kalk haben eine große Menge an Vorschlägen zur Verbesserung der Grünflächen in ihrem Bezirk zusammengetragen. Ein Online-Aufruf der Stadt Köln sorgte für überraschende Zahlen.


Im Überblick:

  • Fast fünffache Beteiligung von Kalker*innen im Vergleich zu anderen Bezirken.
  • Der Aufruf zur Beteiligung war Teil des städtischen Masterplans zur Verbesserung der grünen Infrastruktur.
  • Größere Beteiligung aufgrund der aktiven Bürgerinitiative "Mehr Grün in Kalk".

Ein starker Auftakt in Köln Kalk

Nachdem die Stadt Köln ihre Bewohner*innen dazu aufgefordert hatte, Verbesserungsvorschläge für Grünflächen einzureichen, entbrannte eine besonders lebhafte Diskussion im Bezirk Kalk. Die Bürgerinitiative "Mehr Grün in Kalk" rief zur Beteiligung auf, was zu einer signifikant höheren Beteiligung als in anderen Stadtteilen führte.

  • Es gingen 310 Vorschläge von Klaker*innen ein.
  • In Ehrenfeld, wo die Stadt ebenfalls zur Online-Beteiligung aufgerufen hatte, waren es gerade mal 65 Vorschläge.

Konkrete Vorschläge für mehr Grünfläche in Kalk

Die Ergebnisse der Befragung zeigen eine klare Richtung: Die Bewohner*innen wünschen sich mehr Grünflächen, die Erhaltung bestehender Pflanzorte und die Umwandlung von Brachflächen in Grünanlagen.

  • Besonderer Fokus liegt auf dem Erhalt des Kalkbergs als Landschaftspark
  • Ein besonderer Wunsch ist die Erhaltung und Ausweitung der Grünfläche an der Neuerburgstraße.
  • Bestehende Grünflächen sollen verbessert und erweitert werden, um Schutz vor der Sonne zu bieten.
  • Es wird auch angeregt, die Verkehrsberuhigung und Baumpflanzungen auf der Kalker Hauptstraße und der Kalk-Mülheimer Straße voranzutreiben.

Bürger*innen bemängeln zudem, dass die Online-Beteiligung viele Menschen ausschließt, die nicht gut Deutsch sprechen oder keinen Zugang zu digitalen Ressourcen haben, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

So gehts nun weiter:

In einer Workshop-Veranstaltung, die am Samstag, den 23. September im Klarissenkloster stattfindet, sollen die eingegangenen Vorschläge bewertet und anschließend ausgearbeitet werden, um sie an die Verwaltung zur Aufbereitung zu geben. Danach werden diese an die Bezirksvertretung weitergegeben und dort mit der politischen Umsetzung begonnen.

Mehr zum Masterplan Stadtgrün findet ihr auf der Seite der Stadt Köln.